Die 10 besten Website-Vorlagen für Handwerker 2026
Wer einen Handwerker sucht, will drei Dinge wissen. Macht der Betrieb das, was ich brauche, kommt er zu mir, und was kostet es ungefähr. Wir haben zehn Vorlagen daraufhin geprüft, ob sie Leistungen und Referenzen zeigen, das Einzugsgebiet nennen, die Anfrage vorbereiten, was sie auf drei Jahre kosten und wem die Website danach gehört.
| Vorlage | Preis | Plattform | Für wen |
|---|---|---|---|
| Asbrock (unser Template) | 99 € einmalig | Astro, eigener Code | Tischlereien, Schreinereien und Holzbau |
| Kupferrode (unser Template) | 99 € einmalig | Astro, eigener Code | Elektro-Meisterbetriebe mit Notdienst |
| Luvhagen (unser Template) | 99 € einmalig | Astro, eigener Code | Klima, Lüftung und Wärmepumpen |
| Werkerweb Handwerker-Vorlagen | 329 bis 499 € einmalig | Design oder WordPress | Wer die Einrichtung abgeben will |
| IONOS MyWebsite Now | 1 € im Monat im ersten Jahr, danach 18 € | IONOS | Schnellstart mit Domain |
| checkdomain Handwerker-Designs | ab 9,90 € im Monat | checkdomain | Kleine Betriebe mit wenigen Seiten |
| Joiner (ThemeForest) | 50 $ einmalig | WordPress | Tischlereien mit WordPress-Erfahrung |
| Framer Tradesman | kostenlos plus Framer-Tarif | Framer | Betriebe, die vom Anruf leben |
| Handyflow (Webflow) | 129 $ plus Webflow-Tarif | Webflow | Design zuerst, Pflege im Editor |
| ConstructZilla (ThemeForest) | 21 $ einmalig | HTML | Wer selbst programmiert |
Wer eine Handwerker-Website aufruft, hat meistens ein konkretes Problem. Die Bauherrin plant einen Einbauschrank unter der Dachschräge und will wissen, ob die Tischlerei so etwas macht. Der Hausbesitzer hat einen alten Zählerschrank und fragt sich, was der Tausch kostet. Das Büro hat im Juli dreißig Grad im Besprechungsraum. Eine gute Website beantwortet jede dieser Fragen, bevor jemand zum Telefon greift.
Wir bauen Websites für Handwerksbetriebe. Diese Liste ist deshalb keine Sammlung von Werkzeugfotos, sondern eine Bewertung danach, wie gut eine Vorlage Leistungen, Arbeit und Region zeigt und aus einem Besuch eine brauchbare Anfrage macht.
Worauf wir geachtet haben
Fünf Kriterien, in dieser Reihenfolge.
- Nennt sie Leistungen mit Preis und Dauer? Die häufigste Frage vor dem ersten Anruf ist, was es ungefähr kostet. Eine Seite je Leistung mit Richtpreis spart beiden Seiten das Telefonat, das mit einem Nein endet.
- Belegt sie die Arbeit? Referenzprojekte mit eigenen Fotos, Aufgabe und Ergebnis überzeugen mehr als jeder Satz über Qualität. Echte Stimmen gehören dazu, erfundene Sternchen nicht.
- Kennt sie das Einzugsgebiet? Handwerk ist lokal. Orte, Fahrzeiten und Aufträge aus der Region helfen Kunden und der lokalen Suche.
- Kommt die Anfrage vorbereitet an? Maße, Fotos vom Bestand und der gewünschte Zeitraum sparen einen Termin. Ein Notdienst braucht eine Nummer, die man sofort findet.
- Was kostet sie auf drei Jahre, und wem gehört sie? Ein Baukasten für 18 Euro im Monat kostet nach dem Aktionsjahr 216 Euro im Jahr, jedes Jahr. Wer den Code besitzt, kann umziehen, wenn ein Anbieter die Preise erhöht.
1. Asbrock, für Tischlereien, die ihre Preise nennen
Das ist unser eigenes Produkt, deshalb steht es zuerst. Urteile selbst.
Asbrock ist für Tischlereien und Schreinereien gebaut. Sechsundzwanzig Seiten mit sechs Gewerken aus einer Datendatei, jedes mit Richtpreis und eigenem Planungswerkzeug. Ein Tischrechner zeichnet den Tisch mit seinen Stühlen und nennt Plattenmaß und Richtpreis, ein Kostenrahmen rechnet Einbauschränke nach Form, Breite, Front und Innenleben. Dazu Projekte mit Filter nach Gewerk und einer Karte des Einzugsgebiets, vier Projektberichte, ein Ablauf in fünf Stationen mit Angebotsblatt, Holzarten im Vergleich, Ratgeber, Ausbildung und eine Anfrage in drei Schritten. Es kommt als Projektordner, den du in einem KI-Werkzeug wie Claude Code öffnest und per Chat auf deinen Betrieb umbaust.
Stark: Die erste Anfrage kommt mit einer Größe statt mit einer Frage. Der Ablauf zeigt, wer zum Aufmaß kommt und wie lange es bis zur Montage dauert. Der Code gehört dir, Bilder und Schrift liegen lokal, du hostest, wo du willst.
Schwach: Das Template lebt von Richtpreisen. Wer keine Preise nennen will, ist hier falsch. Das Anfrageformular prüft die Eingaben und sendet noch nichts, vor dem Livegang braucht es einen Empfänger. Und die Fotos zeigen keine echte Werkstatt, für Team und Projekte gehören eigene Aufnahmen hinein.
Für wen: Tischlereien und Schreinereien mit Möbelbau, Innenausbau, Treppen oder Fenstern, dazu Zimmereien und Holzbaubetriebe.
2. Kupferrode, für Elektrobetriebe mit Notdienst
Ebenfalls von uns. Kupferrode ist für Elektro-Meisterbetriebe gebaut. Dreißig Seiten, die Startseite ist ein Stromkreisplan mit acht Leistungen von F1 bis F8, jede mit Richtpreis. Ein Zählerschrank zum Antippen erklärt, was in den Feldern sitzt, ein Regler zeigt den Umbau-Tag Schritt für Schritt. Dazu Rechner für Steckdosen, Ladezeit der Wallbox, Solaranlage und Geräteprüfung nach DGUV Vorschrift 3, sechs Projektberichte auf einer Karte und ein Notdienst mit Notfall-Check in vier Fragen, Nummerntafel und Fahrzeiten je Ort.
Stark: Der Notdienst hat eine eigene Seite, die in der Stresssituation die richtige Frage stellt. Die Texte sind rechtlich mitgedacht. Die Prüfung heißt Anlagenprüfung, weil E-CHECK eine Marke des ZVEH ist, und statt einer Garantie steht dort die gesetzliche Mängelhaftung.
Schwach: Das Kontaktformular prüft alle Felder und zeigt eine Bestätigung, den Versand schließt du an deinen Mailanbieter an. Auch Kupferrode lebt von Richtpreisen. Für Klima und Lüftung ist Luvhagen gebaut.
Für wen: Elektro-Meisterbetriebe mit Installation, Zählerschrank, Wallbox und Photovoltaik, auch mit Gewerbekunden und Geräteprüfung.
3. Luvhagen, für Klima, Lüftung und Wärmepumpen
Luvhagen nennt den Preis, bevor jemand anruft. Dreiunddreißig Seiten mit acht Leistungen aus einer Datendatei, drei Bereichen für Privat, Gewerbe und Industrie, sechs Projektberichten mit Vorher und Nachher und sechs Ratgebern. Die Anfrage läuft in drei Schritten und rechnet bei jeder Eingabe einen Richtpreis. Dazu ein Förderrechner, ein Betriebskostenrechner, ein Raum-Konfigurator und ein Notdienst mit Einsatzablauf, Karte der Reaktionszeiten und Preisen für den Einsatz.
Stark: Die Anfrage kommt mit Gebäude, Leistung, Räumen und Preisrahmen an, der Termin vor Ort beginnt nicht bei null. Die Wartung hat ein Prüfprotokoll und einen Kalender über das Jahr, das verkauft den Wartungsvertrag gleich mit.
Schwach: Die Angaben zu Förderung und F-Gasen sind auf dem Stand vom September 2026. Förderquoten ändern sich, vor dem Livegang gehören die aktuellen Werte in die Datendateien. Kontakt- und Angebotsformular senden noch nichts, sie brauchen einen Empfänger.
Für wen: Fachbetriebe für Klima- und Kältetechnik, SHK- und Lüftungsbetriebe mit Wärmepumpen, Lüftungsreinigung und Notdienst.
Alle drei stehen in der Kategorie Handwerk im Marktplatz, mit Vergleichstabelle und den Fragen, die vor dem Kauf kommen.
4. Werkerweb Handwerker-Vorlagen
Werkerweb verkauft rund sechzig fertige Designs für Handwerker zum Festpreis von 329 bis 499 Euro, ohne Abo. Der Anbieter richtet die Seite ein und verspricht, dass sie in zwei Tagen online ist. Ein Paket mit Texten für bis zu neun Seiten, E-Mail und SSL kostet 230 Euro zusätzlich, bei WordPress kommt ein Formular-Plugin für 59 Euro dazu.
Stark: Einmal zahlen, jemand anderes richtet ein, und viele Designs bringen schon ein Angebotsformular mit.
Schwach: Domain und Hosting laufen extra, die Domain mit 15 bis 30 Euro im Jahr. Wem der Code gehört und wie Änderungen später abgerechnet werden, klärst du vor dem Auftrag.
Für wen: Betriebe, die gar nichts selbst einrichten wollen und mit einem Standarddesign zufrieden sind.
5. IONOS MyWebsite Now
Der Baukasten von IONOS hat Vorlagen für Handwerk und Dienstleistung, etwa für Schreinerei, Autoreparatur, Gartenbau und Reinigung. Im Tarif Plus kostet er im ersten Jahr 1 Euro im Monat, danach 18 Euro, eine Domain ist im ersten Jahr dabei.
Stark: Schnell online, Domain und Hosting aus einer Rechnung, kein Terminal.
Schwach: Nach dem Aktionsjahr sind es 216 Euro im Jahr, auf drei Jahre rund 444 Euro. Die Seite lebt im Baukasten, ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist ein Neubau. Leistungen und Referenzen sind Textblöcke, keine Daten.
Für wen: Betriebe, die diese Woche online sein wollen und das Abo einplanen.
6. checkdomain Handwerker-Designs
Der Homepage-Baukasten von checkdomain hat eigene Designs für Elektriker, Klempner, Schreiner, Steinmetze und Maler. Der Tarif Start kostet 9,90 Euro im Monat für fünf Seiten, Premium mit unbegrenzten Seiten und Domain 14,90 Euro, jeweils nach drei günstigeren Aktionsmonaten. Google-Rezensionen stehen im Business-Tarif für 23,90 Euro.
Stark: Deutscher Anbieter, Vorlagen je Gewerk, Cookie-Banner und SSL inklusive.
Schwach: Fünf Seiten im Einstiegstarif reichen für eine Seite je Leistung kaum. Premium kostet auf drei Jahre gut 510 Euro, und die Website lässt sich nicht mitnehmen.
Für wen: Kleine Betriebe mit wenigen Leistungen, die einen deutschen Ansprechpartner wollen.
7. Joiner für WordPress
Joiner von XenoThemes ist ein WordPress-Theme für Tischlereien auf ThemeForest und kostet 50 Dollar. Es bringt Leistungen und ein Portfolio mit Filter mit, dazu einen Seitenbaukasten über das Unyson-Framework.
Stark: Gezielt für Tischler gebaut, einmal bezahlt, WordPress kennt jeder Hoster.
Schwach: Das letzte Update ist vom März 2023. Theme, Framework und Plugins wollen laufend gepflegt werden, und bei einem Theme ohne Updates wird jedes WordPress-Update zur Wette.
Für wen: Tischlereien, die WordPress schon betreiben und jemanden für die Pflege haben.
8. Framer Tradesman
Die Vorlage Tradesman von Huehaus Studio ist im Framer-Marktplatz kostenlos. Sie ist für Klempner, Elektriker und Heizungsbauer gedacht, mit einer Notdienst-Leiste, Leistungen, Stimmen mit Ortsangabe, Fragen und einer eingebetteten Karte des Einzugsgebiets. Fünf Seiten, eine davon ein Blog.
Stark: Die Notdienst-Leiste und die Stimmen mit Ort treffen genau, was ein Betrieb mit Bereitschaft braucht.
Schwach: Für die eigene Domain brauchst du einen Framer-Tarif, der günstigste liegt bei 10 Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung. Die Texte sind englisch, und die Website lebt in Framer.
Für wen: Betriebe, die vom Anruf leben und mit wenigen Seiten auskommen.
9. Handyflow für Webflow
Handyflow von BRIX Templates kostet im Webflow-Marktplatz 129 Dollar. Die Vorlage bringt drei Startseiten, Leistungsseiten, Team und Blog aus dem CMS und einen Shop mit.
Stark: Viel Design fürs Geld, Pflege im visuellen Editor, Figma-Datei inklusive.
Schwach: Zum Vorlagenpreis kommt ein Webflow-Tarif, dauerhaft. Die Vorlage ist englisch, jeder Text muss neu. Ein Umzug weg von Webflow ist ein Neubau.
Für wen: Wer Design über alles stellt und das Abo einplant.
10. ConstructZilla als HTML-Vorlage
ConstructZilla von DexignZone ist eine HTML-Vorlage für Bau- und Instandhaltungsbetriebe auf Bootstrap 5, mit knapp dreihundert Verkäufen auf ThemeForest. Sie kostet 21 Dollar einmalig.
Stark: Günstig, kein Abo, und der Code gehört dir.
Schwach: Es ist ein Seitengerüst. Leistungen, Preise, Referenzen und Formularversand baust du selbst, und ohne Programmierkenntnisse bleibt jede Änderung Handarbeit.
Für wen: Wer selbst programmiert oder jemanden im Betrieb hat, der das kann.
So unterscheiden sich die drei Wege
Ein Baukasten ist am ersten Tag am schnellsten und im dritten Jahr am teuersten. Ein WordPress-Theme ist günstig und macht jemanden im Betrieb zum Administrator. Ein Template mit eigenem Code kostet einmal, gehört dir und verlangt dafür kurz das Terminal.
Für einen Handwerksbetrieb zählt am Ende, ob ein Kunde aus der Region in zwei Klicks sieht, was du machst, was es ungefähr kostet und wie er dich erreicht. Die drei Templates oben sind genau darauf gebaut. Wer sie nicht selbst anpassen will, lässt sie von uns umsetzen.
Häufige Fragen
Ein fertiges Template liegt bei 99 € einmalig. Ein Baukasten kostet dauerhaft Monat für Monat, bei IONOS rund 444 Euro in den ersten drei Jahren, bei checkdomain im Premium-Tarif gut 510 Euro. Agenturpakete für Handwerker liegen je nach Seitenzahl zwischen rund 1.600 und 8.000 Euro. Dazu kommt die Domain mit 15 bis 30 Euro im Jahr. Der größere Aufwand steckt in Fotos von echten Aufträgen und in den Texten zu Leistungen und Preisen.
Meistens ja. Eine Tischlerei verkauft ein Stück, das man sehen will, mit Holz, Maß und Lieferzeit. Ein Elektrobetrieb verkauft Sicherheit, mit Prüfung, Zählerschrank und einer Nummer für den Notfall. Deshalb stehen in dieser Liste mit Asbrock eine Vorlage für Holz, mit Kupferrode eine für Elektro und mit Luvhagen eine für Klima und Wärmepumpen.
Über zwei Wege, die zusammenarbeiten. Das Google-Unternehmensprofil zeigt den Betrieb in der Kartensuche. Die Website nennt die Orte, in denen du arbeitest, zeigt Aufträge von dort und sagt, wie schnell du vor Ort bist. Eine Vorlage mit Karte des Einzugsgebiets und Referenzen je Ort gibt dem Profil ein Ziel, das die Frage beantwortet.
Eine Startseite, die Gewerk und Region in zwei Sätzen nennt, eine Seite je Leistung mit Richtpreis oder Preisrahmen, Referenzprojekte mit eigenen Fotos, das Einzugsgebiet, der Ablauf vom Aufmaß bis zur Abnahme, eine Anfrage, die nach Maßen und Fotos fragt, Telefonnummer und Notdienst, falls es ihn gibt, dazu Impressum und Datenschutz. Ratgeber, Ausbildung und Karriere sind Kür.
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