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Website erstellen lassen, was es 2026 wirklich kostet

Angebote für eine Website reichen von 500 bis 25.000 Euro, und die Spanne sagt nichts über Qualität. Dieser Überblick zeigt, was die einzelnen Wege wirklich kosten, was in Angeboten oft fehlt und woran man vergleichbare Preise erkennt.

4 Minuten Lesezeit

WegEinmaligLaufend pro JahrDauer
Baukasten selbst gebaut0 €130 bis 300 €1 bis 3 Tage
Template mit eigenem Code89 €30 bis 80 € Hostingwenige Stunden
AI Website Service799 €30 bis 80 € Hosting1 bis 2 Wochen
Freelancer1.500 bis 5.000 €100 bis 400 €3 bis 6 Wochen
Agentur5.000 bis 25.000 €600 bis 3.000 € Wartung6 bis 12 Wochen

Wer drei Angebote für dieselbe Website einholt, bekommt 1.800 Euro, 6.500 Euro und 14.000 Euro. Das liegt selten an Gier und fast immer daran, dass drei verschiedene Dinge angeboten werden.

Dieser Überblick sortiert die Wege nach dem, was sie tatsächlich kosten, und zeigt, welche Posten in Angeboten regelmäßig fehlen.

Die fünf Wege im Überblick

Die Tabelle oben nennt die Spannen. Was dahintersteckt:

Baukasten, selbst gebaut

Wix, Squarespace, Jimdo. Du zahlst 11 bis 25 Euro im Monat und baust selbst.

Was drin ist: Hosting, Vorlagen, Formulare, oft eine Domain im ersten Jahr.

Was fehlt: Deine Zeit. Realistisch zwanzig bis vierzig Stunden für eine ordentliche Seite, plus Texte.

Der versteckte Posten: Nach drei Jahren hast du 400 bis 900 Euro gezahlt und besitzt nichts davon. Ein Wechsel bedeutet Neubau.

Template mit eigenem Code

Ein fertiges Projekt, das du einmal kaufst und selbst anpasst.

Was drin ist: Die komplette Website mit allen Seiten, der Code gehört dir.

Was fehlt: Ebenfalls deine Zeit, aber deutlich weniger, weil Struktur und Texte als Gerüst schon stehen. Bei unseren Templates kommt das Wissen dazu, mit dem eine KI die Anpassung übernimmt.

Der versteckte Posten: Praktisch keiner. Hosting ab 30 Euro im Jahr, sonst nichts.

Machen lassen zum Festpreis

Der Mittelweg, den wir mit dem AI Website Service für 799 Euro anbieten: Du suchst ein Template, wir bauen deine Inhalte ein, richten Domain und Hosting bei deinem Anbieter ein und schalten dich live.

Was drin ist: Der Umbau, die Einrichtung, der Livegang, vier Wochen Begleitung.

Was fehlt: Texte und Fotos kommen von dir, sonst würde es teurer.

Freelancer

1.500 bis 5.000 Euro, drei bis sechs Wochen.

Was drin ist: Umsetzung, meistens auf Basis von WordPress oder einem Baukasten, oft mit Grundlagen-SEO.

Was fehlt: Häufig Texte. Und die Verfügbarkeit danach, wenn der Freelancer im nächsten Projekt steckt.

Der versteckte Posten: Wartung. Eine WordPress-Seite ohne Pflege ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko.

Agentur

5.000 bis 25.000 Euro, sechs bis zwölf Wochen.

Was drin ist: Strategie, Konzept, individuelles Design, Umsetzung, Tests, oft Texte und Fotos.

Was fehlt: Selten etwas, deshalb der Preis.

Der versteckte Posten: Der Wartungsvertrag und der Stundensatz für jede spätere Änderung. Eine neue Unterseite kostet dann 400 bis 1.200 Euro.

Die Posten, die in Angeboten fehlen

Beim Vergleich lohnt sich diese Liste. Fragen Sie zu jedem Punkt, ob er enthalten ist:

Texte. Der größte versteckte Posten. Professionelle Website-Texte kosten 150 bis 400 Euro je Seite. Bei zehn Seiten ist das ein eigenes Budget.

Fotos. Ein Shooting liegt bei 500 bis 1.500 Euro. Bildagentur-Fotos sind günstiger und wirken schwächer, besonders bei Personengeschäften.

Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung gehören geprüft. Ein Anwalt nimmt dafür 200 bis 800 Euro, Generatoren sind günstiger und weniger sicher.

Cookie-Banner und Analytics. Einrichtung und rechtssichere Konfiguration, 200 bis 600 Euro.

Schulung. Wer die Seite später selbst pflegen soll, braucht eine Einweisung.

Datenschutzkonformes Hosting. Bei Servern außerhalb der EU wird es kompliziert. Deutsche Anbieter kosten kaum mehr.

Was der Preis nicht verrät

Drei Dinge entscheiden über den Erfolg einer Website, und keines davon steht im Angebot:

Ob die Positionierung klar ist. Eine Website kann nicht retten, was unklar formuliert ist. Wer nicht in einem Satz sagen kann, für wen er da ist, bekommt auch für 15.000 Euro keine funktionierende Seite.

Ob es einen sichtbaren nächsten Schritt gibt. Erstaunlich viele teure Websites enden ohne klaren Handlungsaufruf.

Ob sie gepflegt wird. Eine Seite, die seit drei Jahren unverändert steht, verliert Sichtbarkeit, egal was sie gekostet hat. Deshalb ist die Frage, wie leicht Änderungen später sind, wichtiger als der Anschaffungspreis.

Die Rechnung über drei Jahre

So sieht es aus, wenn man die Zeiträume gleich macht:

  • Baukasten: 400 bis 900 Euro, danach besitzt du nichts
  • Template selbst angepasst: Kaufpreis plus etwa 150 Euro Hosting, der Code gehört dir
  • Service zum Festpreis: 799 Euro plus Hosting, der Code gehört dir
  • Freelancer: 1.800 bis 6.200 Euro inklusive Wartung
  • Agentur: 6.800 bis 34.000 Euro inklusive Wartung

Für viele kleine Unternehmen und Selbständige liegt der sinnvolle Bereich in den ersten drei Zeilen. Der Sprung zur Agentur lohnt sich, wenn die Website ein zentraler Vertriebskanal ist und entsprechend viel davon abhängt.

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Wer die Wege nicht nur nach Preis vergleichen will, findet die Gegenüberstellung von Agentur, Baukasten und Template. Wer wissen will, was der Festpreis-Weg genau enthält, findet das beim AI Website Service. Und alle fertigen Templates stehen im Marktplatz.

Häufige Fragen

Weil selten dasselbe drin ist. Ein Angebot über 1.500 Euro enthält meistens Umsetzung auf Basis einer Vorlage, eines über 12.000 Euro enthält Strategie, Texte, Fotoshooting, individuelles Design und Tests. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn man Texte, Bilder und die Zahl der Seiten festschreibt.

Domain etwa 10 bis 20 Euro im Jahr, Hosting 30 bis 60 Euro. Bei WordPress kommen Wartung und kostenpflichtige Erweiterungen dazu, realistisch 200 bis 600 Euro. Bei einem Baukasten ist alles im Abo enthalten, dafür zahlst du dauerhaft.

Nicht automatisch. Der Preis hängt vor allem an der Zahl der Arbeitsstunden, nicht am Ergebnis. Eine Agentur für 10.000 Euro liefert selten eine Website, die zehnmal mehr Anfragen bringt als eine für 1.000. Was wirklich zählt, sind klare Positionierung, gute Texte und ein sichtbarer nächster Schritt.

Texte, Fotos, rechtliche Prüfung von Impressum und Datenschutz, die Einrichtung von Analytics, ein Cookie-Banner und Schulung. Jeder dieser Posten kann vierstellig werden, wenn er nachträglich beauftragt wird. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben.

Ja, wenn die Struktur stimmt. Eine klare Seite für 100 Euro, die das Angebot verständlich macht und einen Kontaktweg zeigt, schlägt eine schöne für 8.000 Euro, auf der niemand findet, was er sucht.

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