Was realistisch ist, und wann #
SEO ist der einzige Teil deiner Website, bei dem du die Arbeit heute machst und das Ergebnis in Monaten siehst. Das liegt nicht an deinem Template, sondern daran, wie Suchmaschinen arbeiten. Eine unbekannte Domain wird nicht vorn gezeigt, bevor es Anhaltspunkte gibt, dass dahinter etwas Echtes steht.
Deshalb steht die Erwartung hier vor der Anleitung. Wer weiß, was wann passiert, hört nicht nach sechs Wochen enttäuscht auf. Genau daran scheitern die meisten kleinen Websites, nicht an fehlendem Wissen.
| Zeitraum | Was passiert | Was du in dieser Zeit tust |
|---|---|---|
| Die erste Woche | Google kennt dich nicht. Nach der Anmeldung in der Search Console werden deine Seiten meist innerhalb weniger Tage aufgenommen. Du findest dich, wenn du deinen Firmennamen suchst. Sonst nichts. | Übersichtsdatei einreichen, Unternehmensprofil anlegen. |
| Der erste Monat | Die ersten Zahlen erscheinen. Meist sind es Suchen nach deinem Namen und sehr eng formulierte Anfragen. Eine Handvoll Besucher pro Woche ist an dieser Stelle völlig normal. | Titel und Beschreibungen je Seite schärfen, die ersten beiden Artikel schreiben. |
| Monat drei | Einzelne Seiten stehen auf hinteren Plätzen für Nischenanfragen. Örtliche Anfragen laufen oft schon über das Unternehmensprofil, das ist der schnellste Kanal. | Nachschärfen, was in der Search Console knapp neben der ersten Seite steht. |
| Ab Monat sechs | Wenn du bis hierhin regelmäßig Inhalte nachgelegt hast, beginnt der Teil, der sich lohnt. Anfragen von Menschen, die dich vorher nicht kannten. | Weiterschreiben. Der Abstand zwischen Aufwand und Wirkung wird ab hier kleiner. |
Diese Zeiträume sind Erfahrungswerte für kleine Websites in überschaubaren Nischen, keine Zusage. In einem Markt mit viel Wettbewerb dauert alles länger, bei einer sehr speziellen Leistung geht es schneller. Was du mit diesem Kapitel steuerst, ist die Richtung, nicht der Termin.
Google veröffentlicht seine Bewertung nicht und ändert sie laufend. Wer dir für einen bestimmten Preis einen bestimmten Platz verspricht, verkauft dir eine Behauptung. Beeinflussen kannst du die Qualität der Antwort auf deiner Seite und die Zeit, die du ihr gibst. Alles andere ist außerhalb deiner Reichweite, auch für eine Agentur.
Dieses Kapitel setzt voraus, dass deine Texte im Wesentlichen stehen, siehe Texte und Inhalte. Live gehen kannst du parallel dazu, der Weg auf deine Domain steht im Kapitel Live gehen. Warten musst du auf nichts davon.
Was dein Template schon mitbringt #
Ein guter Teil dessen, was als SEO-Paket verkauft wird, ist in deinem Template bereits gebaut. Nicht weil es besonders schwierig wäre, sondern weil es beim Bauen kaum Mehraufwand kostet und später mühsam nachzurüsten ist.
- Eine Seite je Thema. Startseite, Leistungen, Über mich, Kontakt und Artikel haben jeweils eine eigene Aufgabe. Zwei Seiten, die um dieselbe Anfrage kämpfen, entstehen dabei gar nicht erst.
- Titel und Beschreibung je Seite. Jede Seite trägt beides bereits, gefüllt mit Beispieltext. Du musst also nichts anlegen, sondern nur überschreiben.
- Eine Übersichtsdatei. Beim Bauen entsteht eine Liste aller Seiten unter
/sitemap.xml. Du reichst sie einmal ein, danach hält sie sich mit jedem Build selbst aktuell. - Strukturierte Daten. Im Kopf jeder Seite stehen deine Firmendaten in maschinenlesbarer Form. Sie kommen aus einer zentralen Datei und ziehen beim Umbau automatisch mit.
- Fertige Seiten statt Baukasten. Deine Website wird beim Bauen zu einfachen Dateien. Es gibt keine Datenbank, die bei jedem Aufruf befragt wird. Das ist der Grund, warum diese Seiten schnell laden.
- Dieselben Inhalte auf jedem Gerät. Google bewertet die mobile Fassung deiner Seite. Deine Seiten zeigen auf dem Telefon denselben Text, dieselben Überschriften und dieselben Daten wie auf dem Rechner, keine gekürzte Fassung.
- Lesbare Adressen. Jede Seite liegt unter einer kurzen Adresse aus echten Wörtern, nicht unter einer Nummer.
- Ein Verweis jeder Seite auf sich selbst. Damit ist für Suchmaschinen eindeutig, welche Adresse die offizielle ist, auch wenn dieselbe Seite über mehrere Wege erreichbar wäre.
Was dein Template nicht mitbringen kann, sind die Wörter, nach denen deine Kunden suchen, deine Antworten auf ihre Fragen und die Ausdauer, das über Monate zu tun. Darum geht es im Rest dieses Kapitels.
In deinem Template liegt ein Skill mit dem Namen seo. Er weiß, in welcher Datei Titel und Beschreibungen stehen, an wie vielen Stellen dein Ort auftaucht und wie ein neuer Artikel angelegt wird. Du musst diese Stellen nicht selbst finden. Du beschreibst das Ziel, deine KI kennt den Weg. Was jeder Skill kann, steht im Kapitel Die sieben Skills.
Lies den Skill seo und die SEO-Strategie im Wissensordner. Erklär mir danach in einfachen Worten, welche Seite meines Templates auf welche Art von Suchanfrage antwortet, wo Titel und Beschreibungen gepflegt werden und an welchen Stellen mein Ort steht.
Suchbegriffe finden, ohne Werkzeug zu kaufen #
Suchbegriffe zu finden ist kein Werkzeugproblem. Die teuren Programme zeigen Zahlen, die für Websites mit zehntausenden Besuchern nützlich sind. Am Anfang brauchst du etwas anderes, nämlich die Wörter, mit denen deine Kunden ihr Problem beschreiben, bevor sie deine Lösung kennen.
- Zwanzig echte Kundenfragen aufschreiben. Am Telefon, per Mail, im ersten Gespräch. Wörtlich, in ihrer Sprache, nicht in deiner. Das ist die wertvollste halbe Stunde dieses ganzen Kapitels.
- Die Google-Vorschläge lesen. Tipp die ersten Wörter einer Frage ins Suchfeld und schau, was aufklappt. Das sind echte Suchen anderer Menschen, kostenfrei und nach Häufigkeit sortiert.
- Den Kasten „Ähnliche Fragen“ mitnehmen. Er steht bei fast jeder Suche mitten in den Ergebnissen. Jede Frage darin ist ein möglicher Abschnitt auf einer Seite oder ein möglicher Artikel.
- Die ersten fünf Treffer ansehen. Sind es Ratgeber, Vergleiche oder Angebotsseiten? Das sagt dir zuverlässiger als jede Zahl, welche Art von Seite hier erwartet wird.
- Aussortieren. Behalte, was klar zu dem passt, was du verkaufst. Lass alles liegen, wo du dir die Verbindung zu deinem Angebot erst zurechtlegen musst.
Achte dabei auf die Absicht, nicht auf das Volumen. Eine Anfrage mit zehntausend Suchen im Monat, die du nie gewinnst und die niemanden zum Kunden macht, ist wertlos. Eine Anfrage mit dreißig Suchen im Monat, bei der zwei Menschen genau das brauchen, was du anbietest, trägt dein Jahr.
„Steuerberater“ ist eine Anfrage, die du nicht gewinnst und die dir auch wenig bringt, weil dahinter alles Mögliche stecken kann. „Steuerberater wechseln Ablauf“ suchen viel weniger Menschen. Aber jeder von ihnen steht kurz vor einer Entscheidung, die du beantworten kannst.
Zehn bis fünfzehn solcher Anfragen reichen für dein erstes Jahr. Schreib sie in eine Liste und ordne jeder Anfrage genau eine Seite zu. Anfragen ohne Seite werden zu deinen nächsten Artikeln, Seiten ohne Anfrage haben ein Thema zu wenig.
- „badsanierung kassel“ · Startseite
- „barrierefreies bad umbauen“ · Leistungsseite
- „was kostet eine badsanierung“ · Artikel
- „badsanierung ablauf dauer“ · Artikel
- „bad renovieren förderung“ · fehlt noch, nächster Artikel
Ich verkaufe [Leistung] in [Ort] an [Zielgruppe]. Das sind Fragen, die mir Kunden wirklich stellen: [Liste]. Mach daraus eine Tabelle mit der Suchanfrage in Kundensprache, der Absicht dahinter und der Seite meines Templates, die darauf antworten sollte. Markier die Anfragen, für die mir noch eine Seite fehlt.
Kaufen, vergleichen, verstehen #
Hinter jeder Suche steht eine Absicht, und die entscheidet, welche Art von Seite gewinnt. Drei Absichten reichen für deine Planung völlig aus.
| Absicht | Woran du sie erkennst | Welche Seite antwortet |
|---|---|---|
| Will verstehen | Ganze Fragen, „wie funktioniert“, „was kostet“, „lohnt sich“, „Unterschied zwischen“. | Ein Artikel oder eine Ratgeberseite. Sie erklärt zuerst und führt erst am Ende zur passenden Leistung. |
| Will vergleichen | „Anbieter“, „Alternative“, „Erfahrungen“, „Kosten Vergleich“, zwei Dinge nebeneinander. | Deine Leistungs- oder Methodenseite. Ablauf, Preislogik und die ehrliche Angabe, für wen du nicht der Richtige bist. Offenheit überzeugt hier mehr als Werbung. |
| Will kaufen | Leistung plus Ort, „in der Nähe“, „Termin“, „Angebot“, „beauftragen“. | Startseite, Leistungsseite oder Kontakt. Kurzer Weg zum nächsten Schritt, keine lange Erklärung davor. |
Der häufigste Fehler ist, alles auf einer Seite unterbringen zu wollen. Wer nach „was kostet eine Badsanierung“ sucht und auf einer reinen Angebotsseite landet, ist in fünf Sekunden wieder weg. Wer beauftragen will und erst durch dreitausend Wörter Ratgeber muss, ebenso. Eine Seite bedient eine Absicht.
Daraus folgt etwas, das viele überrascht. Die meisten deiner Besucher kommen über Seiten herein, die nichts verkaufen. Verkauft wird beim zweiten oder dritten Besuch. Deshalb ist der Link vom Artikel zur passenden Leistung die wichtigste Verbindung deiner ganzen Website.
Seitentitel und Beschreibung #
Der Seitentitel ist die anklickbare Zeile im Suchergebnis und der Text im Browser-Tab. Er ist die einzige Stelle, an der ein einzelnes Feld über die Bewertung und über den Klick zugleich entscheidet. Die Beschreibung darunter entscheidet nur über den Klick, und der ist genauso viel wert.
- Badsanierung in Kassel | Musterbau Schmidt · Titel, 50 bis 60 Zeichen
- musterbau-schmidt.de/badsanierung · die Adresse, kurz und lesbar
- Vom Aufmaß bis zur letzten Fuge, ein Ansprechpartner. · Beschreibung, 120 bis 155 Zeichen
Was in den Titel gehört
- Fünfzig bis sechzig Zeichen. Was darüber liegt, wird in den Ergebnissen abgeschnitten. Zähl nach, statt zu schätzen, deine KI macht das in einem Durchgang für alle Seiten.
- Das Gesuchte nach vorn. Was jemand sucht, steht am Anfang, dein Firmenname am Ende, getrennt durch einen senkrechten Strich. Auf der Startseite darf der Name vorn stehen.
- Jede Seite bekommt einen eigenen. Zwei Seiten mit demselben Titel konkurrieren miteinander, und du verlierst beide Male. „Startseite“ oder „Leistungen“ als Titel verschenkt die wichtigste Zeile, die du hast.
- Kein Wortstapel. „Bäder Kassel Badsanierung Bad renovieren Kassel“ ist kein Titel, sondern eine Liste. Sie liest sich schlecht und wirkt nicht mehr.
- Der Ort gehört hinein, wenn du örtlich arbeitest. Für einen Handwerksbetrieb ist er die halbe Miete. Für eine Beratung, die bundesweit arbeitet, ist er verschenkter Platz.
Was in die Beschreibung gehört
- Hundertzwanzig bis hundertfünfundfünfzig Zeichen. Kürzer wirkt dünn, länger wird abgeschnitten.
- Sie ist kein Rankingfaktor. Google bewertet die Beschreibung nicht. Sie ist deine Anzeige in der Trefferliste und entscheidet, ob jemand dich anklickt oder den Treffer darunter. Das ist eine Aufgabe für gute Werbetexte, nicht für Suchbegriffe.
- Aktiv formuliert, mit dem nächsten Schritt am Ende. „Kostenfreies Erstgespräch“ oder „Termin meist in derselben Woche“ am Schluss gibt dem Klick einen Grund.
- Sie muss halten, was sie verspricht. Wer klickt und die angekündigte Antwort nicht findet, geht zurück in die Ergebnisse. Das signalisiert, dass deine Seite nicht passt, und arbeitet gegen dich.
Häufig ersetzt Google deine Beschreibung durch einen Ausschnitt aus deinem Seitentext, der besser zur konkreten Anfrage passt. Das ist kein Fehler und kein Grund, das Feld immer wieder neu zu schreiben. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Text auf der Seite mehr zählt als das Feld darüber.
Geh alle Seiten durch und prüf Titel und Beschreibungen: Länge in Zeichen, ein eigenes Thema je Seite, keine Doppelungen, der Ort dort wo er hingehört, am Ende der Beschreibung der nächste Schritt. Gib mir eine Tabelle mit dem Ist-Stand, der Zeichenzahl und deinem Vorschlag. Ändern erst nach meiner Freigabe.
Wechsle Ort und Leistungsbegriffe überall gemeinsam auf [Ort] und [Leistung]. Das betrifft Titel, Beschreibungen, die Hauptüberschriften, die sichtbaren Texte, den Fuß jeder Seite und die strukturierten Daten. Zeig mir zuerst eine vollständige Liste aller Fundstellen mit Datei und Zeile.
Überschriften und Adressen #
Überschriften sind kein Gestaltungsmittel, sondern das Inhaltsverzeichnis deiner Seite. Suchmaschinen lesen daran ab, welche Unterthemen eine Seite behandelt. Menschen scannen beim Überfliegen genau dasselbe.
- Eine Hauptüberschrift je Seite. Sie sagt in Menschensprache, worum es hier geht, und deckt sich mit dem Versprechen aus dem Seitentitel. Zwei Hauptüberschriften auf einer Seite sind wie zwei Titel auf einem Buch.
- Darunter Abschnittsüberschriften, ohne Sprünge. Von der Hauptüberschrift zur zweiten Ebene, von dort zur dritten. Keine Ebene überspringen, nur weil die Schriftgröße gerade passt.
- Größe ist eine Frage der Gestaltung. Wenn ein Satz größer aussehen soll, ist das eine Aufgabe für das Design, nicht für eine zusätzliche Überschriftenebene. Wie das geht, steht im Kapitel Design anpassen.
- Überschriften tragen Aussagen. „Ablauf in vier Schritten“ ist besser als „Unser Vorgehen“, weil schon die Überschrift etwas mitteilt. Das hilft beim Überfliegen und beim Zitiertwerden.
Dasselbe Prinzip gilt für die Adressen deiner Seiten. Kurz, kleingeschrieben, mit Bindestrichen, ohne Datum und ohne Zahlensalat. /badsanierung kannst du am Telefon vorlesen, /leistungen/kategorie/seite-2-final nicht. Und was einmal veröffentlicht ist, änderst du möglichst nie wieder, denn jede geänderte Adresse ist für Suchmaschinen zunächst eine neue Seite ohne Vorgeschichte.
Prüf jede Seite auf ihre Überschriftenstruktur: genau eine Hauptüberschrift, keine übersprungenen Ebenen, keine Überschrift, die nur wegen der Schriftgröße gewählt wurde. Nenn mir jede Abweichung mit Datei und Zeile und schlag jeweils eine Überschrift vor, die eine echte Aussage trägt.
Interne Links, der unterschätzte Hebel #
Von allem, was du selbst in der Hand hast, wird die interne Verlinkung am meisten unterschätzt. Sie kostet nichts, sie braucht keinen fremden Menschen, der auf dich verlinkt, und sie wirkt ab dem nächsten Durchgang der Suchmaschine.
Links zwischen deinen eigenen Seiten tun zwei Dinge gleichzeitig. Sie zeigen Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören und welche dir wichtig sind. Und sie führen Menschen weiter, statt sie am Ende eines Textes stehen zu lassen.
- Der Linktext sagt, was kommt. „Wie eine Badsanierung abläuft“ statt „hier“ oder „mehr erfahren“. Für Suchmaschinen ist der Linktext die Beschreibung der Zielseite, und „hier“ beschreibt nichts.
- Jeder Artikel verlinkt auf mindestens eine Leistung. Sonst sammelt dein Blog Leser, die nie bei deinem Angebot ankommen.
- Jeder Artikel verlinkt auf einen verwandten Artikel. So entsteht ein Netz statt einer Reihe von Sackgassen, und Besucher bleiben länger.
- Die wichtigsten Seiten sind von überall erreichbar. Was aus dem Menü und dem Fuß jeder Seite verlinkt ist, gilt als wichtig. Genau deshalb gehört nicht alles ins Menü.
- Neue Inhalte werden angebunden. Ein Artikel, auf den nichts zeigt, ist fast unsichtbar. Verlink ihn aus zwei bestehenden Seiten, sobald er steht.
Jede Seite deiner Website sollte von der Startseite aus in höchstens drei Klicks erreichbar sein. Was tiefer liegt, wird seltener besucht und seltener neu gelesen. Bei einer Website mit zehn bis zwanzig Seiten ist das leicht zu halten, du musst nur einmal bewusst darauf schauen.
Zeichne die interne Verlinkung meiner Website nach: Welche Seite verlinkt auf welche, welche Seite bekommt keinen einzigen internen Link, welcher Artikel verlinkt auf keine Leistung. Schlag danach konkrete Links samt Linktext vor und setz sie nach meiner Freigabe. Keine Link-Sammlungen am Textende, sondern Links mitten im Satz.
Lokale Suche #
Wenn deine Kunden aus einer Stadt oder einer Region kommen, ist die lokale Suche der Teil, der am schnellsten wirkt. Hier stehst du nicht gegen das ganze Internet, sondern gegen die Anbieter in deiner Umgebung. Viele davon pflegen ihren Auftritt seit Jahren nicht.
Unternehmensprofil bei Google anlegen
Kostenfrei, in einer halben Stunde eingerichtet. Es bringt dich in die Karte und in den Kasten neben den Suchergebnissen, oft lange bevor deine Website irgendwo auftaucht. Die Bestätigung läuft je nach Fall über Postkarte, Anruf oder ein kurzes Video. Rechne mit ein bis zwei Wochen, bis das Profil freigeschaltet ist.
Kategorie, Leistungen und Zeiten vollständig füllen
Die Hauptkategorie wirkt am stärksten. Wähl die, die dein Angebot am genauesten trifft, nicht die breiteste. Danach jede Leistung einzeln eintragen, Öffnungszeiten pflegen und ein paar Fotos vom echten Betrieb hochladen. Eigene Fotos schlagen jedes gekaufte Motiv, auch wenn sie weniger perfekt sind.
Name, Anschrift und Telefonnummer überall gleich schreiben
Auf deiner Website, im Unternehmensprofil, in jedem Verzeichnis. Gleiche Schreibweise, gleiche Rechtsform, gleiche Telefonnummer im gleichen Format. Das ist der Punkt, an dem die meisten Betriebe unbemerkt Wirkung verschenken.
Den Ort auf den wichtigen Seiten nennen
Im Titel der Startseite, in der Hauptüberschrift, einmal im Fließtext, in den strukturierten Daten und im Fuß jeder Seite. Das reicht. Den Ort in jeden zweiten Satz zu schreiben, wirkt nicht besser, sondern unbeholfen. Wenn du in mehreren Orten arbeitest, bekommt jeder Ort eine eigene, wirklich geschriebene Seite oder gar keine.
Nach echten Bewertungen fragen
Zufriedene Kunden bewerten selten von allein. Frag am Ende eines Auftrags, gib den Link mit und antworte auf jede Bewertung, auch auf die unangenehmen. Bewertungen kaufst du nicht. Das fällt auf und kann das Profil kosten, das dir gerade die meisten Anfragen bringt.
Auf der Website steht „Musterbau Schmidt GmbH, Bahnhofstraße 4“, im Profil „Musterbau Schmidt, Bahnhofstr. 4a“. Für dich ist das dasselbe, für eine Maschine sind es zwei Betriebe. Leg eine Schreibweise fest, schreib sie dir auf und benutz genau diese überall, auch im Impressum und in den strukturierten Daten.
Prüf, ob Name, Anschrift und Telefonnummer auf der ganzen Website identisch geschrieben sind, inklusive Fuß, Kontaktseite, Impressum und strukturierte Daten. Nenn mir jede Abweichung. Trag danach [Ort] in Titel, Hauptüberschrift und Fließtext der Startseite ein, ohne den Text zu überladen.
Inhalte, die tragen #
Alles bis hierhin ist Handwerk und an ein bis zwei Tagen erledigt. Was danach über Jahre wirkt, sind Seiten, die eine Frage wirklich beantworten.
Der Grund dafür ist einfach. Google hat für jede Anfrage bereits zehn Antworten. Deine Seite muss nicht die beste der Welt sein, sie muss besser sein als die, die gerade auf Platz zehn steht. Bei Nischenfragen ist das oft überraschend leicht, weil dort niemand ernsthaft geschrieben hat.
Was dabei zählt, ist Erfahrung, die man nicht nachschlagen kann. Du weißt, was in deinem Beruf wirklich schiefgeht, was etwas kostet und warum der übliche Rat oft nicht passt. Genau das kann kein Modell erfinden und kein Wettbewerber abschreiben. Es ist der einzige Vorsprung, den dir niemand nimmt.
Wie ein Artikel aufgebaut wird
- Die Frage als Überschrift. Wörtlich so, wie jemand sie stellen würde, nicht als Werbeslogan.
- Die Antwort in den ersten Sätzen. Nicht nach einer Einleitung über die Wichtigkeit des Themas, sondern sofort. Wer eine Zahl sucht, findet die Zahl im ersten Absatz.
- Danach die Begründung. Warum es so ist, wovon es abhängt, wann es anders ist. Hier darf es lang werden.
- Ein Beispiel aus deiner Praxis. Anonymisiert, wenn nötig, aber konkret. Ein echtes Beispiel schlägt drei Absätze Allgemeinplätze.
- Was Menschen an dieser Stelle noch fragen. Die Punkte aus dem Kasten „Ähnliche Fragen“, jeder als kurzer eigener Abschnitt mit eigener Überschrift.
- Der nächste Schritt. Ein Link auf die Leistung, die zum Thema passt, und ein Link auf einen verwandten Artikel.
Zwei ordentliche Artikel im Monat sind mehr wert als zehn dünne. Und ein bestehender Artikel, den du nach einem halben Jahr überarbeitest und um das ergänzt, was Leser wirklich gefragt haben, wirkt oft stärker als ein neuer. Wie du diesen Rhythmus praktisch einrichtest, steht im Kapitel Pflegen und erweitern.
Lass dir Gliederung, Übergänge und die zweite Fassung von deiner KI machen. Zahlen, Beispiele und die unbequemen Stellen kommen von dir. Ein Artikel, der vollständig aus einem Modell fällt, klingt wie alle anderen und ist damit genau nicht die bessere Antwort. Erfundene Zahlen sind zusätzlich ein rechtliches Risiko.
Leg einen neuen Artikel zur Suchfrage „[Frage]“ an. Nutz dafür den Skill seo: Eintrag in den Artikeldaten mit Titel, Meta-Titel unter 60 Zeichen, Beschreibung zwischen 120 und 155 Zeichen, ehrliche Lesezeit, dazu die Seite selbst. Stell mir zuerst die Fragen, deren Antworten du von mir brauchst, und erfinde keine Zahlen und keine Beispiele.
Strukturierte Daten #
Im Kopf jeder Seite deines Templates steht ein kleiner Abschnitt, den kein Besucher sieht. Er enthält deine Firmendaten in einer Form, die Maschinen ohne Raten lesen können. Eine Visitenkarte für Suchmaschinen, versteckt im Quelltext.
Ohne diesen Abschnitt muss Google aus deinem Text erraten, dass eine Ziffernfolge deine Telefonnummer ist und dass du ein Betrieb bist und keine Person. Meistens gelingt das. Mit den Angaben gelingt es sicher, und deine Daten erscheinen eher im Kasten neben den Suchergebnissen.
In deinem Template stehen dort die Art deines Betriebs, Name, Anschrift, Telefon, Öffnungszeiten und die Adresse deiner Website. Bei Artikeln kommt je Beitrag ein zweiter Abschnitt dazu, der Titel, Datum und Autor nennt. Beides speist sich aus einer zentralen Datei, du pflegst es also an einer Stelle und nicht auf jeder Seite.
- Nur eintragen, was auch auf der Seite steht. Angaben, die im sichtbaren Text nicht vorkommen, verstoßen gegen Googles Richtlinien und können die erweiterte Anzeige kosten.
- Keine Bewertungssterne ohne echte Bewertungen. Erfundene Sterne sind der schnellste Weg, sich die Anzeige dauerhaft zu verbauen. Bringt dein Template ein Bewertungs-Element als Platzhalter mit, ersetzt du es durch echte Zahlen oder nimmst es heraus.
- Fragen und Antworten nur, wenn sie sichtbar sind. Eine FAQ in den Daten, die es auf der Seite nicht gibt, gilt als Täuschung.
- Nach jedem Umbau einmal prüfen. Google bietet dafür einen kostenfreien Test an, in den du deine Adresse einträgst. Er zeigt dir, was gelesen wurde und wo etwas fehlt.
Prüf die strukturierten Daten meiner Website. Sind Name, Anschrift, Telefon, Öffnungszeiten und Adresse aktuell und identisch mit dem sichtbaren Text? Steht dort etwas, was auf der Seite nicht vorkommt? Gibt es Bewertungs- oder FAQ-Angaben ohne sichtbare Entsprechung? Liste die Abweichungen auf und korrigier sie nach meiner Freigabe.
Die technische Pflicht #
Der technische Teil ist bei deinem Template kurz, weil das meiste schon stimmt. Diese sechs Punkte solltest du trotzdem einmal selbst prüfen, denn jeder einzelne davon kann eine ganze Website unsichtbar machen, ohne dass man ihr das ansieht.
Die Übersichtsdatei einreichen
Deine Seitenliste liegt unter deiner Adresse mit dem Zusatz /sitemap.xml. In der Google Search Console trägst du sie einmal ein. Danach findet Google neue Seiten in Tagen statt in Wochen. Bei jedem Bauen aktualisiert sie sich von selbst, du machst das genau einmal.
Nachsehen, dass nichts gesperrt ist
Zwei Kleinigkeiten können eine Website komplett aus der Suche nehmen: eine Anweisung „nicht aufnehmen“ im Kopf einer Seite und eine Sperre in der Datei robots.txt. Beides ist im Entwurfsstand normal und muss vor dem Start weg. Die einzige Stelle, an der eine solche Anweisung bleiben darf, sind die noch leeren Rechtsseiten, und auch dort nur, bis du sie gefüllt hast.
Eine Schreibweise der Domain festlegen
Mit www oder ohne. Entscheide dich für eine und leite die andere darauf weiter. Sonst sieht Google zwei Websites mit demselben Inhalt und teilt die Wirkung zwischen beiden auf. Dasselbe gilt für die verschlüsselte und die unverschlüsselte Fassung.
HTTPS erzwingen
Das Schloss im Browser ist Pflicht. Ohne Verschlüsselung sehen Besucher eine Warnung, und verschlüsselte Seiten werden seit Jahren bevorzugt. Jeder ernstzunehmende Hoster stellt das Zertifikat kostenfrei aus, die Einrichtung steht im Kapitel Live gehen.
Ladezeit auf dem Telefon prüfen
Google bewertet die mobile Fassung deiner Seite, und die Ladezeit fließt in die Bewertung ein. Prüf deine Adresse mit PageSpeed Insights, kostenfrei und ohne Anmeldung. Statische Seiten wie deine liegen dabei von Haus aus vorn, solange du sie nicht mit schweren Einbettungen von Videos, Karten und Chat-Fenstern zustellst.
Bilder klein halten und beschreiben
Bilder sind fast immer der größte Teil einer Seite. Nichts breiter als 2000 Pixel, gespeichert im Format WebP, und jedes inhaltliche Bild bekommt eine kurze Beschreibung, die sagt, was zu sehen ist. Rein dekorative Bilder bekommen eine leere Beschreibung, damit Vorlesegeräte sie überspringen. Deine KI kann beides in einem Durchgang prüfen.
Wer seine Website vor dem Start komplett sperrt, sperrt meist auch die Gestaltungs- und Skriptdateien mit. Google holt die Seite dann ohne Gestaltung und bewertet eine nackte Textwüste. Im Browser sieht alles normal aus, deshalb fällt es niemandem auf. Prüf diesen Punkt am Tag des Starts, nicht Wochen später.
Mach einen technischen Durchgang für die Suche: Reste einer noindex-Anweisung, Sperren in der robots.txt, fehlende oder doppelte Canonical-Angaben, kaputte interne Links, Bilder ohne Beschreibung, Bilder über 300 KB, Seiten ohne Titel oder Beschreibung. Sortier die Funde nach Dringlichkeit und sag mir bei jedem in einem Satz, was er praktisch bedeutet.
Sichtbar in KI-Assistenten #
Immer mehr Menschen fragen nicht mehr eine Suchmaschine, sondern einen Assistenten. Die Antwort besteht dann aus zwei oder drei Quellen statt aus zehn Treffern. Wer genannt wird, gewinnt viel, alle anderen kommen gar nicht vor.
Dafür brauchst du keinen zweiten Werkzeugkasten. Assistenten lesen dieselben Seiten wie Suchmaschinen, sie bevorzugen nur andere Eigenschaften. Wer die folgenden Punkte beachtet, arbeitet gleichzeitig für beide.
- Die Antwort steht am Anfang. Ein Modell nimmt sich meist die ersten vierzig bis sechzig Wörter eines Abschnitts. Steht dort eine Einleitung, wird die Einleitung zitiert. Steht dort die Antwort, wirst du zitiert.
- Klare Struktur schlägt schöne Prosa. Überschriften als Fragen, kurze Absätze, Listen, Tabellen. Was ein Mensch überfliegen kann, kann ein Modell zerlegen.
- Zahlen, Fristen und Namen machen zitierbar. „Eine Badsanierung dauert bei uns zehn bis vierzehn Werktage“ wird zitiert. „Wir arbeiten schnell“ nicht.
- Sperr die KI-Crawler nicht aus. In der Datei
robots.txtlässt sich Modellen der Zugriff verbieten. Wer das tut, kommt in ihren Antworten nicht vor. Für die allermeisten kleinen Websites ist Sichtbarkeit hier mehr wert als Abgrenzung. - Deine Angaben müssen zusammenpassen. Assistenten gleichen Website, Unternehmensprofil und Verzeichnisse ab. Widersprüche führen dazu, dass sie dich lieber gar nicht nennen.
Es kursiert der Rat, eine Datei namens llms.txt anzulegen. Sie wird praktisch von keinem Assistenten abgerufen. Wer in KI-Antworten vorkommen will, braucht lesbare Seiten mit der Antwort am Anfang, keine weitere Datei im Hauptverzeichnis.
Prüf meine wichtigsten Seiten darauf, ob die Antwort jeweils in den ersten Sätzen steht statt hinter einer Einleitung. Schlag für jede Seite eine Umstellung vor, die den Kern nach vorn holt, ohne den Ton zu ändern. Prüf außerdem die robots.txt darauf, ob KI-Crawler versehentlich ausgesperrt sind.
Was du lassen solltest #
Vier Dinge kosten Zeit und Geld, ohne zu wirken. Zwei davon schaden aktiv.
| Das lässt du | Warum |
|---|---|
| Suchbegriffe stapeln | Denselben Begriff zwanzigmal unterzubringen war vor fünfzehn Jahren wirksam. Heute liest sich der Text schlecht und das Muster wird zuverlässig erkannt. Der Hauptbegriff im Titel, in der Hauptüberschrift und ein- bis zweimal im Text reicht vollständig. |
| Texte für Maschinen | Seiten voller Text, die niemand liest, ziehen die ganze Website nach unten. Das gilt auch für dreißig fast gleiche Ortsseiten, bei denen nur der Städtename getauscht ist. Schreib eine gute Seite je Ort, an dem du wirklich arbeitest, oder gar keine. |
| Gekaufte Verlinkungen | Links im Paket zu kaufen verstößt gegen Googles Richtlinien und ist einer der wenigen Punkte, die aktiv bestraft werden. Verlinkungen entstehen aus Zusammenarbeit, Verbänden, Lieferanten, Vereinen und Lokalpresse. Das dauert länger, hält aber. |
| Ständiges Umbauen | Adressen ändern, Seiten zusammenlegen, Titel jede Woche neu schreiben. Jede Änderung setzt einen Teil der Bewertung zurück. Gib einer Entscheidung mindestens acht Wochen, bevor du sie beurteilst. |
Dazu kommt eine fünfte Sache. Du wirst Anrufe und Mails bekommen, die dir Platz eins bei Google anbieten. Wer die Bewertung nicht kennt, kann keine Position zusagen. Bei einer jungen Website ist dasselbe Geld in zwei Artikeln im Monat deutlich besser angelegt.
Messen, ohne sich zu verlieren #
Ohne Zahlen weißt du nicht, ob du gerade etwas Richtiges tust oder nur beschäftigt bist. Für den Anfang reicht ein einziges Werkzeug, die Google Search Console. Sie ist kostenfrei, braucht keine Einwilligung deiner Besucher und zeigt dir als Einzige, mit welchen Suchanfragen Menschen bei dir landen.
Schau einmal im Monat hinein, nicht jeden Tag. Drei Zahlen genügen dir völlig.
Impressionen
Wie oft deine Seiten in Suchergebnissen erschienen sind. Diese Zahl zeigt, ob Google dich überhaupt für etwas in Betracht zieht. Sie steigt zuerst, oft Wochen bevor die ersten Besucher kommen. Solange sie wächst, bist du auf dem richtigen Weg, auch wenn noch niemand klickt.
Klicks
Wie oft jemand darauf geklickt hat. Viele Impressionen und wenige Klicks bedeuten fast immer, dass Titel und Beschreibung nicht überzeugen. Das ist die Stellschraube, die am schnellsten wirkt, weil du sie in zehn Minuten drehst und das Ergebnis in zwei Wochen siehst.
Durchschnittliche Position
Wo du im Schnitt stehst. Interessant ist daran nur eine Frage: Welche Anfragen liegen zwischen Platz acht und zwanzig? Dort steckt der leichteste Fortschritt. Eine bestehende Seite von Platz zwölf auf Platz sechs zu bringen ist ungleich einfacher, als eine neue Seite bei null zu starten.
Der nützlichste Bericht ist die Liste der Suchanfragen. Dort stehen Formulierungen, auf die du selbst nie gekommen wärst. Jede davon, die du beantworten kannst und noch nicht beantwortest, ist dein nächster Artikel.
Für Besucherzahlen auf deiner Website kommt eine eigene Messung dazu, die eine Einwilligung deiner Besucher braucht. Das ist eine eigene Entscheidung und steht im Kapitel Live gehen. Für alles in diesem Kapitel reicht die Search Console.
Hier ist mein Export aus der Search Console der letzten drei Monate. Finde die Anfragen zwischen Platz acht und zwanzig, ordne jeder die passende Seite meiner Website zu und schlag vor, was ich an dieser Seite ändere, damit sie die Anfrage besser beantwortet. Sortier deine Vorschläge nach Aufwand, das Einfachste zuerst.
Die ersten 90 Tage #
Wenn du nur einen Abschnitt dieses Kapitels umsetzt, dann diesen. Er bringt alles Vorherige in eine Reihenfolge, die man neben der eigentlichen Arbeit durchhält.
Woche 1: anmelden und einreichen
Search Console einrichten, Übersichtsdatei einreichen, Unternehmensprofil anlegen, wenn du örtlich arbeitest. Danach zwei Wochen nichts erwarten und nichts nachsehen.
Woche 2: Wörter sammeln
Zwanzig echte Kundenfragen aufschreiben, mit Google-Vorschlägen und „Ähnliche Fragen“ erweitern, auf zehn bis fünfzehn Anfragen eindampfen und jeder Anfrage genau eine Seite zuordnen. Das Ergebnis ist eine Liste, die dein ganzes Jahr steuert.
Woche 3: Titel, Beschreibungen, Überschriften
Jede Seite bekommt einen eigenen Titel unter sechzig Zeichen und eine eigene Beschreibung zwischen 120 und 155 Zeichen. Danach die Überschriftenstruktur einmal komplett durchgehen. Ein Nachmittag mit deiner KI, mehr ist das nicht.
Woche 4: Verlinkung, Ort und Technik
Interne Links setzen, Artikel an Leistungen anbinden, Name, Anschrift und Telefonnummer überall auf eine Schreibweise bringen. Danach den technischen Durchgang einmal laufen lassen und die Funde abarbeiten.
Monat 2 und 3: schreiben
Zwei Artikel im Monat auf die Fragen aus deiner Liste. Jeder Artikel verlinkt auf eine Leistung und auf einen verwandten Artikel. Sonst nichts anfassen. Die Versuchung, in dieser Zeit am Design zu arbeiten, ist groß und bringt nichts.
Tag 90: nachsehen und nachschärfen
Search Console öffnen, die Anfragen zwischen Platz acht und zwanzig heraussuchen und die zugehörigen Seiten nachschärfen. Danach dieselbe Schleife noch einmal. Ab hier wiederholt sich alles, nur mit besseren Zahlen.
Die Handgriffe aus diesem Kapitel hast du in ein bis zwei Tagen erledigt. Was danach über deine Sichtbarkeit entscheidet, ist Ausdauer. Wer ein Jahr lang zwei ordentliche Artikel im Monat schreibt, steht am Ende vor Wettbewerbern, die alle zwei Jahre ihre Startseite neu gestalten lassen. Wie du diesen Rhythmus einrichtest, steht im Kapitel Pflegen und erweitern.