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Die 10 besten Website-Vorlagen für Coaches und Berater 2026

Eine Coaching-Website hat eine einzige Aufgabe, nämlich aus Fremden Erstgespräche zu machen. Wir haben zehn Vorlagen daraufhin geprüft, was sie dafür mitbringen, was sie kosten und wem sie am Ende gehören.

5 Minuten Lesezeit

VorlagePreisPlattformFür wen
Klarenholt (unser Template)89 € einmaligAstro, eigener CodeCoaches mit eigener Marke, die selbst bauen
Kadenz (unser Template)89 € einmaligAstro, eigener CodeBeraterinnen mit festen Programmen
Squarespace Coaching-Vorlagenab 16 € im MonatSquarespaceWer nie Code anfassen will
Wix Coaching-Vorlagenab 11 € im MonatWixSchnellstart mit Terminbuchung
Framer Coaching-Vorlagenab 5 € im Monat plus VorlageFramerGestalterischer Anspruch, wenig Text
Webflow Coaching-Vorlagenab 79 € plus HostingWebflowAgenturen mit Webflow-Erfahrung
ThemeForest Coaching-Themes40 bis 80 € einmaligWordPressWer WordPress ohnehin nutzt
Kajabi Website-Vorlagenab 69 € im MonatKajabiCoaches mit Kursverkauf im Zentrum
Carrd Einseiterab 19 € im JahrCarrdDer erste Testballon
Eigenbau mit KI0 € plus ZeitfreiTechnikaffine mit klarer Vorstellung

Coaching ist ein Vertrauensgeschäft, und die Website ist meistens der erste Kontakt. Sie muss in wenigen Sekunden drei Dinge klären: für wen du da bist, was sich durch dich verändert, und wie man ins Gespräch kommt. Alles andere ist Beiwerk.

Wir bauen jeden Tag Websites für Coaches und Beraterinnen. Diese Liste ist deshalb keine Sammlung hübscher Bilder, sondern eine Bewertung danach, wie gut eine Vorlage diese drei Fragen beantwortet.

Worauf wir geachtet haben

Vier Kriterien, in dieser Reihenfolge:

  • Passt die Struktur zum Geschäft? Coaching verkauft sich über Vertrauen und ein klares Angebot, nicht über Bildergalerien. Eine Vorlage braucht Platz für Referenzen, ein echtes Portrait und eine saubere Angebotsseite.
  • Ist sie vollständig? Viele Vorlagen zeigen eine schöne Startseite und lassen dich bei den Unterseiten allein. Wir haben gezählt, was wirklich fertig ist.
  • Was kostet sie auf drei Jahre? Ein Abo von 16 Euro im Monat sind 576 Euro in drei Jahren. Das gehört neben jeden Einmalpreis gestellt.
  • Wem gehört das Ergebnis? Kannst du umziehen, wenn der Anbieter die Preise erhöht? Das ist die Frage, die niemand stellt, bis sie weh tut.

1. Klarenholt, unser eigenes Template

Das ist unser eigenes Produkt, deshalb steht es zuerst. Urteile selbst.

Klarenholt ist für Coaches und Beraterinnen mit eigener Marke gebaut. Einundzwanzig fertige Seiten, von der Startseite über vierzehn Blogbeiträge bis zum Klarheits-Check, einem Selbsttest, der Kontakte sammelt. Es kommt als Projektordner, den du in einem KI-Werkzeug wie Claude Code öffnest und per Chat auf deine Marke umbaust.

Stark: Vollständig, inklusive Leadmagnet und Blogstruktur. Der Code gehört dir, du hostest, wo du willst. Einmal zahlen statt dauerhaft mieten.

Schwach: Du arbeitest kurz im Terminal, mit zwei Befehlen. Wer davor zurückschreckt, ist mit einem Baukasten besser bedient oder lässt es uns bauen.

Für wen: Coaches, die selbst bauen und danach selbst weiterbauen wollen.

Klarenholt ansehen

2. Kadenz, für Programme und Gruppen

Ebenfalls von uns. Kadenz setzt den Schwerpunkt auf strukturierte Programme statt Einzelsitzungen, mit Gruppenangeboten, Ablaufdarstellungen und Terminen.

Stark: Klare Programmseiten, gute Preisdarstellung, dieselbe Ownership wie oben.

Schwach: Für reine Einzelcoaches ist Klarenholt der bessere Zuschnitt.

Für wen: Beraterinnen mit festen Programmen und Gruppenformaten.

Kadenz ansehen

Klarenholt und Kadenz sind zwei von mehr als zwanzig Coaching-Templates im Marktplatz. Wer einen anderen Zuschnitt sucht, findet dort zum Beispiel Amrelith für Life Coaches, Arvenwerth für Business-Coaching für Unternehmerinnen oder Sorvend für Speaker, alle in der Kategorie Coaching.

3. Squarespace Coaching-Vorlagen

Der Klassiker für alle, die nie Code sehen wollen. Squarespace liefert saubere Typografie, Terminbuchung über Acuity und eine Bedienung, die auch ohne Vorwissen funktioniert.

Stark: Sehr gute Vorlagen, alles aus einer Hand, verlässliches Hosting.

Schwach: Ab 16 Euro im Monat, dauerhaft. Ein Umzug zu einem anderen Anbieter bedeutet Neubau. Anpassungen jenseits des Systems sind mühsam.

Für wen: Coaches, die Bequemlichkeit über Besitz stellen.

4. Wix Coaching-Vorlagen

Wix ist schneller startklar als jeder andere Baukasten und bringt Terminbuchung und Zahlungen mit.

Stark: Riesige Vorlagenauswahl, gute Buchungsfunktionen, günstiger Einstieg.

Schwach: Der erzeugte Code ist schwer, was sich auf die Ladezeit auswirkt. Ein Vorlagenwechsel nach dem Start ist nicht vorgesehen.

Für wen: Wer morgen online sein will und die Website als Werkzeug betrachtet, nicht als Besitz.

5. Framer Coaching-Vorlagen

Framer kommt aus dem Design, und das sieht man. Bewegungen und Übergänge sind hier besser gelöst als bei den meisten anderen.

Stark: Gestalterisch die stärksten Vorlagen, moderne Anmutung.

Schwach: Abo plus Vorlagenkauf. Bei viel Inhalt wird die Pflege unübersichtlich.

Für wen: Coaches mit gestalterischem Anspruch und wenig Text.

6. Webflow Coaching-Vorlagen

Webflow ist der Profi-Baukasten. Wer ihn beherrscht, baut fast alles.

Stark: Sehr flexibel, sauberes Redaktionssystem, gute Vorlagen im Marktplatz.

Schwach: Steile Lernkurve, Vorlage plus Hosting, und der Export ist umständlich.

Für wen: Agenturen und Freelancer mit Webflow-Erfahrung, nicht für den Selbstbau nebenbei.

7. ThemeForest Coaching-Themes für WordPress

Der größte Marktplatz für WordPress-Themes, mit hunderten Coaching-Vorlagen zwischen 40 und 80 Euro.

Stark: Riesige Auswahl, einmaliger Kaufpreis, WordPress kann jeder Entwickler.

Schwach: Die Vorschau sieht selten aus wie das, was du nach der Installation bekommst. Viele Themes hängen an einem Seitenbauer und einem Dutzend Erweiterungen, die alle gepflegt werden wollen. Sicherheitsaktualisierungen sind deine Aufgabe.

Für wen: Wer WordPress ohnehin nutzt und Wartung nicht scheut.

8. Kajabi Website-Vorlagen

Kajabi ist kein Website-Anbieter, sondern eine Plattform für Kurse und Mitgliedschaften, bei der die Website mitkommt.

Stark: Kurse, E-Mail, Zahlungen und Website in einem System.

Schwach: Ab 69 Euro im Monat. Die Website ist der schwächste Teil des Pakets.

Für wen: Coaches, deren Geschäft am Kursverkauf hängt.

9. Carrd, der Einseiter

Eine Seite, fertig in einer Stunde, ab 19 Euro im Jahr.

Stark: Unschlagbar günstig und schnell, ideal zum Testen einer Positionierung.

Schwach: Eine Seite bleibt eine Seite. Für Google gibt es kaum etwas zu bewerten, für Interessenten wenig zu lesen.

Für wen: Der erste Testballon, bevor das Angebot steht.

10. Eigenbau mit KI

Du beschreibst einer KI, was du brauchst, und lässt bauen. Kostet nichts außer Zeit.

Stark: Maximale Freiheit, kein Anbieter dazwischen.

Schwach: Ohne Vorgabe erzeugt eine KI eine beliebige Website. Struktur, Textstil und SEO musst du selbst mitbringen, sonst entsteht genau der austauschbare Eindruck, den du vermeiden wolltest. Genau diese Lücke schließt ein Template, das sein Wissen mitliefert.

Für wen: Technikaffine mit Zeit und klarer Vorstellung.

So unterscheiden sich die drei Wege

Am Ende landet jede Entscheidung in einer von drei Schubladen.

Der Baukasten ist am bequemsten und auf Dauer am teuersten. Du mietest deine Website und bleibst im System des Anbieters. Für viele ist das völlig in Ordnung.

Das Plattform-Template kaufst du einmal, brauchst aber weiterhin die Plattform darunter, also Webflow oder WordPress samt Pflege.

Das fertige Paket mit eigenem Code gehört dir vollständig. Du zahlst einmal, hostest, wo du willst, und änderst später alles per Chat. Der Preis dafür ist, dass du einmal ein Werkzeug öffnest, das kein Baukasten ist.

Welcher Weg richtig ist, hängt weniger vom Budget ab als von der Frage, ob du deine Website in drei Jahren noch selbst in der Hand haben willst. Wer lieber vergleicht, findet die Gegenüberstellung von Agentur, Baukasten und Template mit Zahlen. Wer direkt schauen will, findet alle Coaching Website Templates im Marktplatz.

Häufige Fragen

Die Spanne reicht von 19 Euro im Jahr für einen Einseiter bis 5.000 Euro für eine Agentur. Ein fertiges Template liegt bei 89 bis 100 Euro einmalig, ein Baukasten bei 130 bis 200 Euro pro Jahr, dauerhaft. Entscheidend ist weniger der Preis als die Frage, ob am Ende Erstgespräche entstehen.

Nur wenn du ihn wirklich pflegst. Zwei gute Artikel im Quartal, die eine echte Frage deiner Zielgruppe beantworten, wirken mehr als zwanzig halbe Gedanken. Wenn du weißt, dass du es nicht schaffst, investiere die Energie lieber in Referenzen und eine klare Angebotsseite.

Startseite mit klarem Versprechen, eine Seite je Angebot, eine Über-mich-Seite mit echtem Foto, Referenzen, ein sichtbarer Weg zum Erstgespräch sowie Impressum und Datenschutz. Alles andere ist Kür.

Bei einem Template mit eigenem Code jederzeit und ohne fremde Grenzen. Bei Baukästen bewegst du dich im Rahmen des Systems. Deshalb lohnt der Blick auf die Frage, wem der Code am Ende gehört.

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