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Die 10 besten Praxis-Website-Vorlagen 2026

Eine Praxis-Website hat zwei Aufgaben, nämlich gefunden zu werden und einen Termin auszulösen. Wir haben zehn Wege dorthin verglichen, jeweils mit dem Preis über drei Jahre, den Pflichten aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und der Frage, wem die Seite am Ende gehört.

6 Minuten Lesezeit

WegPreis über 3 JahreTerminbuchungWem gehört die Seite
Bendrath (unser Template)89 € einmaliganzubinden, frei wählbardir, mit dem kompletten Code
Praxis-Website im Aboab 1.800 €meist im Paketdem Anbieter
Website mit Doctolib-Anbindungab 5.000 €Doctolib, 139 bis 475 € im Monatdem Anbieter
jameda Praxis-Homepageab 1.760 €jameda, ab 49 € im Monatdem Anbieter
Wix Vorlage für Arztpraxenab 400 €Wix BookingsWix, solange du zahlst
Squarespace Health-Vorlagenab 580 €Acuity, extraSquarespace
TYPO3-Vorlage für Praxenab 900 € plus Hostingextern anzubindendir, mit Systempflicht
HTML-Vorlage vom Vorlagenhändler40 bis 90 € einmaligkeinedir, ohne Wartung
WordPress-Theme aus dem Markt60 € plus Hosting und PflegePlugindir, mit Update-Pflicht
Agentur, individuell gebaut4.000 bis 15.000 €nach Absprachemeist dir, je nach Vertrag

Die meisten Menschen suchen eine Praxis am Telefon nicht mehr, sondern bei Google, und sie entscheiden in wenigen Sekunden. Sie wollen drei Dinge wissen: Behandelt ihr das, was ich habe. Kann ich zu euch kommen. Und wie bekomme ich einen Termin.

Alles andere auf einer Praxis-Website ist Beiwerk. Diese Liste bewertet zehn Wege danach, wie schnell sie diese drei Fragen beantworten, was sie über drei Jahre kosten und was am Ende dir gehört.

Worauf wir geachtet haben

Der Preis über drei Jahre, nicht im Monat. Ein Abo für 50 Euro klingt neben 4.000 Euro Agenturhonorar günstig. Nach drei Jahren sind es 1.800 Euro, nach fünf Jahren 3.000, und die Website ist immer noch nicht deine.

Die Terminbuchung als Baustein, nicht als Fessel. Doctolib, jameda, samedi und Dr. Flex kosten zwischen 39 und 475 Euro im Monat, je nach Paket und Zahl der Behandelnden. Das kann sich lohnen. Es sollte nur keine Entscheidung über die ganze Website nach sich ziehen.

Barrierefreiheit als Bauweise, nicht als Nachrüstung. Kontrast, Tastaturbedienung, Alternativtexte und vorlesbare Formulare lassen sich später nur mühsam einbauen. Eine Vorlage, die das von Anfang an mitbringt, spart die Runde.

Wem der Code gehört. Das ist die Frage, die man am Anfang für unwichtig hält und nach drei Jahren stellt, wenn der Anbieter die Preise erhöht oder das Produkt einstellt.

1. Bendrath, unser Template für Praxen

Neunzehn fertige Seiten für Therapie- und Beratungspraxen: Leistungen mit eigenen Detailseiten, ein Profil je Behandlerin, ein Blog mit fünf Beiträgen zu echten Suchfragen, Kontakt mit einer Karte, die erst nach einem Klick lädt, und eine Karriereseite. Impressum und Datenschutz liegen als leere Gerüste mit Anleitung bei, absichtlich ohne vorformulierten Rechtstext.

Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Vorlage steckt in dem, was für die KI aufgeschrieben ist. Im Paket liegen die Design-Regeln, der Tonfall und der Aufbau als lesbare Dateien. Wer eine neue Leistungsseite braucht, beschreibt sie in einem Satz im Chat, und sie entsteht im bestehenden Stil statt daneben.

Preis: {preis} einmalig, inklusive Mehrwertsteuer. Dazu ein Hosting deiner Wahl, üblicherweise um fünf Euro im Monat.

Stärke: Einmal zahlen, kompletter Code, kein Anbieter, der Bedingungen ändern kann. Statisch gebaut, also schnell und ohne Update-Pflicht.

Schwäche: Du brauchst einen Code-Editor und ein KI-Werkzeug wie Claude Code, und du musst die Inhalte selbst einsetzen. Wer das nicht will, ist bei einem Abo oder bei einer Agentur besser aufgehoben. Eine Terminbuchung ist nicht eingebaut, sie wird angebunden.

2. Praxis-Website im Abo

Anbieter wie praxis-webseiten.com verkaufen fertige Praxis-Auftritte ab rund 50 Euro im Monat, oft ohne Einrichtungsgebühr und mit laufender Betreuung. Die Pakete mit Terminbuchung liegen bei etwa 70 Euro.

Stärke: Du musst nichts können. Inhalte werden eingepflegt, Updates laufen im Hintergrund, bei Problemen gibt es jemanden zum Anrufen.

Schwäche: Die Zahlung endet nie, und die Website gehört dem Anbieter. Ein Wechsel bedeutet in der Regel einen Neubau. Über drei Jahre sind es 1.800 Euro, über fünf 3.000.

3. Website mit Doctolib-Anbindung

Doctolib ist in vielen Fachgebieten der Standard für die Terminvergabe, und mehrere Dienstleister bauen die Website gleich passend dazu. Die Buchung kostet je nach Paket 139 bis 475 Euro im Monat und wird pro Behandlerin abgerechnet, für Therapiepraxen liegt sie bei 119 bis 139 Euro.

Stärke: Patientinnen und Patienten kennen die Oberfläche, das senkt die Hürde spürbar. Die Sichtbarkeit im Doctolib-Verzeichnis kommt dazu.

Schwäche: Der teuerste Weg in dieser Liste und der mit der stärksten Bindung. Über drei Jahre liegt allein die Buchung bei 5.000 Euro und mehr. Prüfe vorher, wie viele Termine wirklich online entstehen.

4. jameda Praxis-Homepage

jameda bietet Homepage-Pakete für Praxen ab etwa 49 Euro im Monat, verbunden mit dem eigenen Bewertungsportal und der Terminbuchung.

Stärke: Bewertungen, Profil und Website aus einer Hand, und das Portal bringt eigene Besucher mit.

Schwäche: Dieselbe Abhängigkeit wie bei jedem Abo, dazu die enge Kopplung an ein Bewertungsportal, dessen Regeln du nicht bestimmst.

5. Wix Vorlagen für Arztpraxen

Wix hat fertige Vorlagen für Praxen und Kliniken, mit Wix Bookings für Termine. Der Einstieg liegt bei rund elf Euro im Monat, die Pakete mit Buchung höher.

Stärke: In einem Nachmittag steht etwas Vorzeigbares, ohne jede technische Voraussetzung.

Schwäche: Der Auftritt bleibt bei Wix. Die Vorlagen sehen einander ähnlich, und was die Vorlage nicht vorsieht, geht auch nicht. Für Barrierefreiheit musst du selbst prüfen, was die Vorlage mitbringt.

6. Squarespace Vorlagen für Gesundheit

Squarespace liefert die gestalterisch saubersten Baukasten-Vorlagen, ab rund 16 Euro im Monat. Termine laufen über Acuity, das extra kostet.

Stärke: Ruhige, professionelle Gestaltung ohne eigene Arbeit am Design.

Schwäche: Wie bei jedem Baukasten endet die Zahlung nicht, und der Export beschränkt sich auf Inhalte. Das System bleibt drüben.

7. TYPO3-Vorlage für Praxen

Anbieter wie toujou verkaufen fertige TYPO3-Auftritte für Arztpraxen. TYPO3 ist im deutschen Gesundheitswesen verbreitet, besonders bei größeren Häusern.

Stärke: Ein ausgewachsenes Redaktionssystem mit Rechten, Freigaben und mehreren Redakteurinnen. Sinnvoll ab einer bestimmten Größe.

Schwäche: Für eine Praxis mit fünf Seiten ist das ein Lastwagen für den Wocheneinkauf. Pflege und Updates brauchen jemanden, der TYPO3 kann.

8. HTML-Vorlage vom Vorlagenhändler

Anbieter wie formularbox verkaufen einzelne HTML-Vorlagen für Arztpraxen, oft mit deutschsprachiger Anleitung, für 40 bis 90 Euro einmalig.

Stärke: Einmalzahlung, die Dateien gehören dir, kein System dazwischen.

Schwäche: Meist eine einzelne Seite statt eines fertigen Auftritts, oft älterer Code, und niemand pflegt etwas nach. Wer damit wächst, baut die zweite und dritte Seite von Hand.

9. WordPress-Theme aus dem Markt

Auf ThemeForest und ähnlichen Marktplätzen gibt es hunderte Praxis-Themes für 40 bis 80 Euro. Dazu kommen Hosting, Plugins und die Pflege.

Stärke: Riesige Auswahl, für jede Funktion gibt es ein Plugin, und viele Dienstleister kennen sich damit aus.

Schwäche: Die Pflege ist eine dauerhafte Aufgabe. Jedes Plugin ist eine Update-Baustelle und eine mögliche Sicherheitslücke, und bei einer Praxis-Website hängen daran Gesundheitsdaten. Wer WordPress nicht ohnehin betreut, unterschätzt diesen Posten.

10. Agentur, individuell gebaut

Eine Agentur baut eine Website, die es so noch nicht gibt, abgestimmt auf deine Praxis. Für einen ordentlichen Auftritt sind 4.000 bis 15.000 Euro üblich.

Stärke: Alles ist möglich, und du musst dich um nichts kümmern. Bei einer Praxisgruppe mit mehreren Standorten ist das oft der richtige Weg.

Schwäche: Der Preis, die Dauer und die Frage, was danach passiert. Jede spätere Änderung ist ein Auftrag, und wer den Vertrag nicht liest, besitzt am Ende weniger, als er denkt.

Das Muster hinter der Liste

Die zehn Wege unterscheiden sich weniger im Ergebnis als in der Richtung, in die sie dich binden. Ein Abo ist bequem und hört nie auf. Eine Agentur ist gründlich und teuer. Eine Vorlage ist günstig und lässt die Arbeit bei dir.

Für die meisten Praxen läuft die Entscheidung auf zwei Fragen hinaus. Willst du jemanden haben, den du anrufen kannst, wenn etwas klemmt? Dann nimm das Abo oder die Agentur und rechne den Preis über fünf Jahre, nicht über einen Monat. Willst du die Seite besitzen und selbst ändern können? Dann nimm eine Vorlage, die ihre Regeln aufgeschrieben mitbringt, und lass deine KI daran weiterbauen.

Was in beiden Fällen zählt: Sprechzeiten, Anfahrt und der Weg zum Termin gehören auf die Startseite, nicht drei Klicks tiefer. Daran scheitern mehr Praxis-Websites als an der Wahl des Systems.

Häufige Fragen

Die Spanne ist groß, und der Monatspreis täuscht. Ein Website-Abo für Praxen beginnt bei rund 50 Euro im Monat, das sind 1.800 Euro in drei Jahren und es hört nie auf. Eine Terminbuchung über Doctolib kostet je nach Paket 139 bis 475 Euro im Monat und wird pro Behandlerin abgerechnet. Ein fertiges Template liegt bei rund 100 Euro einmalig, dazu ein Hosting für etwa 5 Euro im Monat. Der Unterschied ist weniger der Preis als die Frage, ob die Zahlung endet.

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025 und nimmt vor allem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr in die Pflicht, also zum Beispiel eine Online-Terminbuchung. Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Unabhängig von der Rechtslage sind die Anforderungen genau das, was einer Praxis-Website ohnehin hilft, also ausreichender Kontrast, Bedienung ohne Maus, Alternativtexte an Bildern und Formulare, die ein Screenreader vorlesen kann. Für die eigene Einordnung ist eine anwaltliche Prüfung der richtige Weg, dieser Artikel ersetzt sie nicht.

Wenn ein spürbarer Teil deiner Anrufe reine Terminvergabe ist, rechnet sie sich schnell. Wenn du wenige, lange Termine vergibst, reicht oft ein Formular mit Rückruf. Wichtig ist, dass die Buchung nicht die Website bestimmt. Sie ist ein Baustein, der sich austauschen lässt, und kein Grund, den Auftritt an einen Anbieter zu binden.

Startseite mit Fachgebiet und Ort, eine Seite je Leistung, Sprechzeiten, Anfahrt mit Parken und Haltestelle, das Team mit echten Fotos, ein sichtbarer Weg zum Termin sowie Impressum und Datenschutz. Für Ärztinnen und Ärzte kommen die Angaben aus der Berufsordnung dazu, etwa Kammer, Berufsbezeichnung und Verleihungsstaat.

Weil wir eine gebaut haben und das nicht verstecken. Sie steht an erster Stelle, weil sie zur Frage dieses Artikels die klarste Antwort gibt, nämlich eine einmalige Zahlung und der komplette Code. Was sie nicht kann, steht bei ihr dabei. Die anderen neun Wege sind ernst gemeint, und für einige Praxen ist einer davon der bessere.

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