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Die 14 besten Kanzlei-Website-Vorlagen 2026

Mandanten suchen selten in Ruhe. Sie suchen unter Druck, oft nachts, meistens am Telefon. Wir haben vierzehn Vorlagen daraufhin geprüft, ob sie eine Kanzlei so zeigen, dass daraus ein Anruf wird.

8 Minuten Lesezeit

VorlagePreisPlattformFür wen
Nordhelm (unser Template)99 € einmaligAstro, eigener CodeKanzleien mit klaren Dezernaten
Treuwald (unser Template)99 € einmaligAstro, eigener CodeArbeits- und Familienrecht mit Fristenrechner
Ebsing (unser Template)99 € einmaligAstro, eigener CodeStrafverteidigung mit Bußgeld-Check und Notruf
Meinhold (unser Template)99 € einmaligAstro, eigener CodeErbrecht und Nachfolge mit Erbfolge-Rechner
Dornseck (unser Template)99 € einmaligAstro, eigener CodePartnerschaften mit mehreren Rechtsgebieten
Imbrecht (unser Template)99 € einmaligAstro, eigener CodeProzesskanzleien mit Kostenrechner
Kanzleisoftware mit Websiteab 40 € im MonatAnbieter-SystemKanzleien, die alles bündeln wollen
Squarespace Anwaltsvorlagenab 12 € im MonatSquarespaceEinzelanwälte ohne Technikwunsch
Wix Kanzleivorlagenab 16,66 € im MonatWixSchnellstart mit Kontaktformular
Webflow Legal-Vorlagenab 79 € plus HostingWebflowKanzleien mit Agentur an der Seite
ThemeForest Law-Themes40 bis 80 € einmaligWordPressWer WordPress bereits betreibt
Anwalt.de Kanzleiseitenab 60 € im MonatAnwalt.deWer Portal und Website bündeln will
Agenturbau individuell4.000 bis 15.000 €freiGroße Einheiten mit Budget
Eigenbau mit KI0 € plus ZeitfreiTechnikaffine mit klarer Vorstellung

Eine Kanzlei-Website hat eine andere Aufgabe als die meisten Unternehmensseiten. Sie muss nicht überzeugen, dass jemand ein Problem hat. Das weiß der Besucher bereits, und oft weiß er es seit gestern Nacht. Sie muss zeigen, dass genau diese Kanzlei genau dieses Problem löst, und den Weg zum Kontakt so kurz wie möglich machen.

Wir haben vierzehn Wege verglichen, wie eine Kanzlei zu ihrer Website kommt.

Worauf wir geachtet haben

  • Dezernatsstruktur. Bekommt jedes Rechtsgebiet eine eigene, indexierbare Seite? Ohne das rankt eine Kanzlei für kein einziges Thema.
  • Erreichbarkeit. Ist die Rufnummer auf dem Telefon mit einem Daumendruck erreichbar? Gibt es einen sichtbaren Weg für dringende Fälle?
  • Vertrauen. Platz für echte Anwaltsprofile mit Foto, Werdegang und Schwerpunkten, statt Bildagentur-Fotos von Waagen und Paragrafenzeichen.
  • Pflichtangaben. Struktur für Impressum, Datenschutz und berufsrechtliche Angaben. Die Texte kommen von der Kanzlei, das Gerüst sollte stehen.

1. Nordhelm, unser eigenes Template

Unser eigenes Produkt, deshalb zuerst genannt. Urteilen Sie selbst.

Nordhelm ist für Kanzleien mit klar getrennten Dezernaten gebaut. Neunzehn fertige Seiten, von der Startseite über acht Rechtsgebiete bis zu fünf Anwaltsprofilen, dazu ein Notfall-System für Straf- und Migrationsrecht.

Stark: Jedes Rechtsgebiet hat seine eigene Seite, die Profile sind vollständig angelegt, die Notfall-Erreichbarkeit ist eingebaut. Der Code gehört der Kanzlei, das Hosting ist frei wählbar, bezahlt wird einmal.

Schwach: Der Umbau läuft über ein KI-Werkzeug im Terminal. Wer das gar nicht möchte, nimmt einen Baukasten oder lässt bauen.

Für wen: Kanzleien mit mehreren Rechtsgebieten und mehreren Berufsträgern.

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2. Treuwald, unser Template für Arbeits- und Familienrecht

Treuwald ist für kleinere Kanzleien gebaut, die vor allem Privatleute beraten, im Arbeits-, Familien-, Miet- und Vertragsrecht. Neunzehn fertige Seiten, dazu ein Fristenrechner für neun typische Fristen, von der Kündigung bis zum Trennungsjahr.

Stark: Der Fristenrechner beantwortet die erste Frage jedes Mandanten, noch bevor er anruft, und Wochenenden und Feiertage verschieben das Fristende wie im Gesetz. Gerechnet wird im Browser, gesendet wird nichts. Die Kosten der Erstberatung nach RVG stehen offen auf der Seite, und jedes Rechtsgebiet hat einen eigenen Zeitstrahl. Code und Hosting gehören der Kanzlei.

Schwach: Wie bei Nordhelm läuft der Umbau über ein KI-Werkzeug im Terminal. Für eine große Einheit mit acht Dezernaten passt Nordhelm besser.

Für wen: Kanzleien mit zwei bis zehn Berufsträgern, die Privatleute und kleine Firmen beraten.

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3. Ebsing, unser Template für Strafverteidigung

Ebsing ist für eine Einzelkanzlei im Straf- und Verkehrsrecht gebaut, mit Notruf an sieben Tagen. Siebzehn fertige Seiten, dazu ein Bußgeld-Check, der nach jeder Eingabe Bußgeld, Punkte und Fahrverbot nach dem Bußgeldkatalog zeigt, ein Notfall-Leitfaden für Festnahme, Durchsuchung, Vorladung und Unfall und vier Ratgeber.

Stark: Der Bußgeld-Check beantwortet die erste Frage im Verkehrsrecht, bevor jemand anruft, und sagt dazu, wann sich eine Prüfung lohnt. Das Wochenband zeigt nach Berliner Zeit, ob gerade das Büro oder der Notruf erreichbar ist. Preise stehen mit Umsatzsteuer und nach RVG nachgerechnet auf der Seite. Code und Hosting gehören der Kanzlei.

Schwach: Wie bei Nordhelm und Treuwald läuft der Umbau über ein KI-Werkzeug im Terminal. Für eine Kanzlei mit mehreren Dezernaten und Berufsträgern passt Nordhelm besser.

Für wen: Strafverteidiger und Verkehrsrechtler, die allein oder zu zweit arbeiten und nachts erreichbar sein wollen.

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4. Meinhold, unser Template für Erbrecht und Nachfolge

Meinhold ist für Kanzleien gebaut, die Familien und Unternehmer im Erbrecht beraten, vom Testament über den Pflichtteil bis zur Unternehmensnachfolge und Erbschaftsteuer. Siebzehn fertige Seiten, darunter vier ausgeschriebene Ratgeber.

Stark: Die Erbfolge-Ringe zeigen auf der Startseite, wer ohne Testament erbt, mit Quote und Pflichtteil, und genau mit dieser Frage kommen die meisten Mandanten. Dazu rechnen ein Pflichtteil-Rechner mit Abschmelzung, eine Erbschaftsteuer-Schätzung und ein Vergütungsrechner für die Testamentsvollstreckung im Browser, gesendet wird nichts. Fachanwaltstitel stehen je Person, Preise brutto. Code und Hosting gehören der Kanzlei.

Schwach: Wie bei Nordhelm und Treuwald läuft der Umbau über ein KI-Werkzeug im Terminal. Die Rechner folgen dem Gesetzesstand Oktober 2026 und müssen nach einer Reform nachgezogen werden.

Für wen: Erbrechtskanzleien mit ein bis fünf Berufsträgern, gern mit Steuerrecht im Haus.

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5. Dornseck, unser Template für Kanzleien mit mehreren Rechtsgebieten

Dornseck ist für Partnerschaften gebaut, die in mehreren Rechtsgebieten beraten und jedem Mandat eine feste Person geben. Dreiundzwanzig fertige Seiten, sechs Rechtsgebiete mit eigener Fristkarte, sechs Ratgeber und ein Werkzeug, das in drei Fragen zur zuständigen Anwältin oder zum zuständigen Anwalt führt.

Stark: „Wer übernimmt?“ beantwortet die Frage, die vor jedem Anruf steht, nämlich wer sich um den Fall kümmert. Die Kosten stehen offen auf einer eigenen Seite, Strafsachen haben eine Bereitschaftsnummer, und der dunkle Auftritt mit Signalrot liest sich auch nachts am Telefon gut. Code und Hosting gehören der Kanzlei.

Schwach: Wie bei Nordhelm läuft der Umbau über ein KI-Werkzeug im Terminal. Eine Einzelkanzlei mit einem einzigen Rechtsgebiet braucht das Personenwerkzeug nicht.

Für wen: Partnerschaften mit fünf bis fünfzehn Berufsträgern in mehreren Rechtsgebieten, die Privatleute und Unternehmen beraten.

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6. Imbrecht, unser Template für Prozessrecht

Imbrecht ist für Prozesskanzleien gebaut, die nur streitige Mandate führen und vor jeder Klage sagen, was ein verlorener Prozess kostet. Zweiundzwanzig fertige Seiten, sechs Streitfelder mit eigener Seite, fünf Ratgeber und ein Kostenrechner namens „Die Waage“, der Gericht und beide Anwälte nach RVG und GKG rechnet.

Stark: Die Waage beantwortet die Frage, die vor jeder Klage steht, für Urteil, Vergleich und Berufung, und alle Seiten rechnen aus einer Datei, die bei der nächsten Gebührenänderung an einer Stelle angepasst wird. Der Zivilprozess steht in acht Stationen mit seinen Fristen da, und jedes Streitfeld hat eine feste Anwältin oder einen festen Anwalt mit Vertretung. Code und Hosting gehören der Kanzlei.

Schwach: Wie bei Nordhelm läuft der Umbau über ein KI-Werkzeug im Terminal. Unter den Beispielfotos sind zwei Waagen, also genau die Bildagenturmotive, vor denen wir oben unter Vertrauen warnen. Sie gehören vor dem Livegang durch eigene Aufnahmen ersetzt. Eine Kanzlei, die vor allem berät und Verträge gestaltet, braucht den Prozessrechner nicht.

Für wen: Prozesskanzleien und Partnerschaften mit drei bis zehn Berufsträgern, die Unternehmen und Privatleute vor Gericht vertreten.

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7. Kanzleisoftware mit eingebauter Website

Anbieter wie Advoware, RA-MICRO oder Actaport bringen zunehmend Website-Bausteine mit, die an die Aktenverwaltung andocken.

Stark: Ein System für Akten, Fristen und Außendarstellung, oft mit Mandantenportal.

Schwach: Die Website ist der schwächste Teil eines Pakets, das für anderes gekauft wurde. Gestalterisch bleibt wenig Spielraum, und die Bindung an den Anbieter wird enger.

Für wen: Kanzleien, die ohnehin die Software wechseln und Akten und Website in einem System führen wollen.

8. Squarespace Anwaltsvorlagen

Bequem, verlässlich, gestalterisch solide. Squarespace ist der Weg für Einzelanwälte, die eine ordentliche Visitenkarte im Netz brauchen.

Stark: Schnell aufgesetzt, gute Typografie, Hosting und Sicherheitsupdates inklusive.

Schwach: Ab 12 Euro im Monat, dauerhaft. Für viele Rechtsgebiete wird die Struktur schnell unhandlich, und die Pflichtseiten muss man ohnehin selbst anlegen.

Für wen: Einzelanwälte mit ein bis zwei Schwerpunkten.

9. Wix Kanzleivorlagen

Der schnellste Weg zu einer sichtbaren Seite, mit vielen Vorlagen im Rechtsbereich.

Stark: Günstiger Einstieg, Kontaktformulare und Terminbuchung ohne Zusatzarbeit.

Schwach: Schwerer Seitenaufbau mit spürbaren Ladezeiten. Ein Vorlagenwechsel nach dem Start ist nicht vorgesehen.

Für wen: Neu gegründete Kanzleien, die zuerst überhaupt sichtbar sein wollen.

Sehr flexibel, sehr sauber, aber mit Lernkurve.

Stark: Beliebige Strukturen, gutes Redaktionssystem für viele Rechtsgebiete.

Schwach: Vorlage plus laufendes Hosting, und ohne Vorkenntnisse oder Agentur ist der Einstieg steil.

Für wen: Kanzleien, die eine Agentur an der Seite haben.

11. ThemeForest Law-Themes für WordPress

Hunderte Vorlagen zwischen 40 und 80 Euro, viele davon speziell für Kanzleien.

Stark: Große Auswahl, einmaliger Kaufpreis, jeder Dienstleister kann WordPress.

Schwach: Die Vorschau entspricht selten dem Ergebnis nach der Installation. Erweiterungen und Sicherheitsaktualisierungen bleiben dauerhaft Ihre Aufgabe, und genau daran scheitern viele Kanzleiseiten nach zwei Jahren.

Für wen: Kanzleien mit eigener IT-Betreuung.

12. Anwalt.de Kanzleiseiten

Portal und Website in einem. Die Sichtbarkeit kommt teilweise über das Portal.

Stark: Mandantenanfragen über das Portal, kein technischer Aufwand.

Schwach: Ab 60 Euro im Monat, und die Website bleibt Teil eines fremden Systems. Die Sichtbarkeit gehört dem Portal, nicht der Kanzlei.

Für wen: Kanzleien, die Mandantenzulauf einkaufen wollen.

13. Individueller Agenturbau

Der klassische Weg. Eine Agentur entwickelt Konzept, Design und Umsetzung von Grund auf. Kanzleipakete wie die von Jurato liegen dazwischen, mit Betreuung, Preisen auf Anfrage und der Website im System des Anbieters.

Stark: Genau auf die Kanzlei zugeschnitten, professionelle Texte und Fotos inklusive.

Schwach: 4.000 bis 15.000 Euro und sechs bis acht Wochen. Jede spätere Änderung läuft wieder über die Agentur.

Für wen: Größere Einheiten mit Budget und dem Wunsch, sich nicht zu kümmern.

14. Eigenbau mit KI

Eine KI bauen lassen, ohne Vorlage.

Stark: Kostet nur Zeit, maximale Freiheit.

Schwach: Ohne Vorgabe entsteht eine beliebige Website. Gerade im Rechtsbereich fehlen dann Dezernatsstruktur, Pflichtangaben und die Erreichbarkeit, auf die es ankommt.

Für wen: Technikaffine Berufsträger mit Zeit.

Die drei Wege im Klartext

Mieten: Baukasten oder Portal. Bequem, monatlich, und die Website bleibt im System des Anbieters.

Bauen lassen: Agentur. Am wenigsten eigener Aufwand, der höchste Preis, und jede Änderung kostet erneut.

Besitzen: Ein fertiges Paket mit eigenem Code. Einmal zahlen, überall hosten, später selbst ändern. Der Preis dafür ist ein einmaliger Blick ins Terminal.

Für die meisten Kanzleien ist die entscheidende Frage nicht der Preis, sondern wer in drei Jahren eine Telefonnummer ändern kann, ohne einen Dienstleister zu beauftragen.

Alle Kanzlei Website Templates stehen im Marktplatz, und wer die Zahlen nebeneinander sehen will, findet sie im Vergleich der drei Wege.

Häufige Fragen

Ein vollständiges Impressum nach Paragraf 5 Digitale-Dienste-Gesetz mit Berufsbezeichnung, zuständiger Kammer, berufsrechtlichen Regelungen und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, dazu eine Datenschutzerklärung. Für Fachanwaltsbezeichnungen gelten die Vorgaben der Fachanwaltsordnung. Diesen Teil sollte immer die Kanzlei selbst prüfen, kein Anbieter nimmt das ab.

Ein Template liegt bei 89 bis 100 Euro einmalig, ein Baukasten bei 130 bis 200 Euro pro Jahr, eine Agentur zwischen 4.000 und 15.000 Euro. Der größere Kostenblock ist meistens nicht die Technik, sondern die Zeit für Texte und Fotos.

Ja, und zwar aus zwei Gründen. Mandanten suchen nach ihrem Problem, nicht nach Ihrer Kanzlei, und Google kann nur ranken, was eine eigene Adresse hat. Eine Sammelseite mit acht Stichpunkten rankt für keines der acht Themen.

Sie ist der Normalfall. Wer nachts einen Strafverteidiger sucht, tut das am Telefon. Wenn die Rufnummer dort nicht mit einem Daumendruck erreichbar ist, ruft die Person die nächste Kanzlei an.

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